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	<title>Kiez und Kneipe &#187; Kultur</title>
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		<title>Fest, Fester, am Festesten</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 12:53:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>psk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Juni kam es dann wirklich knüppeldick. Dass sich im späten Frühjahr und im frühen Frühsommer die Feste häufen, ist ja nichts Außergewöhnliches, doch eine solche Ballung auf einen Monat hat es selten gegeben. Mit schuld war natürlich der Kalender, der in diesem Jahr Ostern und damit logischerweise
auch Pfingsten auf den zweitspätesten nur möglichen Termin im Jahr geschoben hat. Damit rückte der Karneval der Kulturen anderen traditionellen Junifesten schon bedenklich nahe. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Der Kiez zwischen Karneval der Kulturen und Bergmannstraßenfest</h2>
<div id="attachment_1774" class="wp-caption alignright" style="width: 302px;"><a href="http://www.kiezundkneipe.de/wp-content/uploads/2011/07/afoxeloni.jpg" title="Abschiedsvorstellung? Afoxé Loni führt seit 15 Jahren den KdK-Umzug an. Es war in diesem Jahr wohl das letzte Mal. Foto: mr" rel="lightbox[kdk]"><img src="http://www.kiezundkneipe.de/wp-content/uploads/2011/07/afoxeloni-300x197.jpg" alt="" title="Afoxé Loni" width="300" height="197" class="size-medium wp-image-1774" /></a>Abschiedsvorstellung? Afoxé Loni führt seit 15 Jahren den KdK-Umzug an. Es war in diesem Jahr wohl das letzte Mal. <span class="alignright">Foto: mr</span></div>
<p>Im Juni kam es dann wirklich knüppeldick. Dass sich im späten Frühjahr und im frühen Frühsommer die Feste häufen, ist ja nichts Außergewöhnliches, doch eine solche Ballung auf einen Monat hat es selten gegeben. Mit schuld war natürlich der Kalender, der in diesem Jahr Ostern und damit logischerweise auch Pfingsten auf den zweitspätesten nur möglichen Termin im Jahr geschoben hat. Damit rückte der Karneval der Kulturen anderen traditionellen Junifesten schon bedenklich nahe. </p>
<p>Über eine Million Menschen zog es innerhalb der vier Festtage auf den Blücherplatz und am Pfingssonntag zum großen Umzug. Der wurde möglicherweise zum letzten Mal traditionell von der brasilianischen Formation Afoxé Loni angeführt. Den weiß-gelben Bahnbrechern geht das Geld aus, und ein Auftreten beim Karneval 2012 ist zumindest ungewiss. </p>
<p>Die Gruppe Comparsa Chamanes wusste die Jury am besten zu überzeugen und gewann den Wettbewerb mit 107 Punkten, gefolgt von »Der ungarische Schnurrbart« und den Kids 44 aus Neukölln, die bereits im Vorjahr für ihren Wagen ausgezeichnet worden waren.</p>
<p>Während der Karneval der Kulturen in diesem Jahr vom Wettergott einigermaßen begünstigt war, hatten die anderen Feste nicht ganz soviel Glück. Die Fête de la musique ertrank zwar nicht ganz so im Regen wie vor einigen Jahren, doch der eine oder andere kalte Guss sorgte dann doch für Abkühlung. Insgesamt gab es zumindest im Süden Kreuzbergs etwas weniger Bands, als in den letzten Jahren zu hören, was wohl auch dem Termin mitten in der Woche an einem Dienstag geschuldet war.</p>
<p>Einen feuchten Auftakt erlebte auch das Bergmannstraßenfest. Drei Tage wurde dort gejazzt und am Chamissoplatz von Sterneköchen gekocht. Auf vier Bühnen und in der Passionskirche wurde drei Tage fleißig Musik gemacht. Jazz war dabei aber nicht alles. Darüber hinaus war die Bühne in der Nostizstraße für Theaterprojekte reserviert.</p>
<div id="attachment_1780" class="wp-caption alignleft" style="width: 302px;"><a href="http://www.kiezundkneipe.de/wp-content/uploads/2011/07/kreuzbergkocht.jpg" title="Guten Appetit: Die Kreuzberger Spitzenköche präsentierten am Chamissoplatz für wenig Geld ihr großes Können. Foto: phils" rel="lightbox[kdk]"><img src="http://www.kiezundkneipe.de/wp-content/uploads/2011/07/kreuzbergkocht-300x186.jpg" alt="" title="Kreuzberg kocht" width="300" height="186" class="size-medium wp-image-1780" /></a>Guten Appetit: Die Kreuzberger Spitzenköche präsentierten am Chamissoplatz für wenig Geld ihr großes Können. <span class="alignright">Foto: phils</span></div>
<p>Für den kulinarischen Höhepunkt sorgten sechs Kreuzberger Spitzenköche, angeführt von Stefan Hartmann, der erst vor kurzem für seine Küchenkunst mit einem Stern im Guide Michelin belohnt wurde. Er servierte gebackenen Kabeljau mit französischem Gemüse und Wildkräutern. Für gerade mal sieben Euro konnte sich der Besucher auf diese Weise einmal von einem echten Sternekoch bekochen lassen.</p>
<p>Den Festreigen vervollständigte schließlich das Festival »Berlin lacht«. Auf dem Mariannenplatz hatten sich wieder zahllose Straßenkünstler versammelt, die dort gemeinsam ihr Können darboten. Ganz ungetrübt blieben die Feiern indes nicht. Am ersten Tag des Karnevals stürzte ein betrunkener Gast am Halleschen Tor in den Landwehrkanal und ertrank.</p>
 <p><a href="http://www.kiezundkneipe.de/?flattrss_redirect&amp;id=1773&amp;md5=d1e82aea03b92e9db7f219a815404dd4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.kiezundkneipe.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Was hätte Mühlenhaupt gesagt</title>
		<link>http://www.kiezundkneipe.de/artikel/was-haette-muehlenhaupt-gesagt</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Apr 2011 22:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ro</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf der Galerie der Marheineke-Halle bekam der Besucher kaum Luft, so voll war es, als der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit am 26. März die Kurt Mühlenhaupt Ausstellung eröffnete. Anlässlich des  90. Geburtstages des Künstlers fand das Spektakel mit einer Versteigerung von Mühlenhaupt-Drucken statt. In seiner Rede über Leben und Werk des am 16. April 2006 verstorbenen Malers, Schriftstellers und Bildhauers verwies der Regierende auf den Mühlenhaupt, der »auf einer Wolke sitzt und sich über die Entwicklung Kreuzbergs freut«.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Wowereit versteigert Bilder des Künstlers für japanische Erdbebenopfer</h2>
<div id="attachment_1751" class="wp-caption alignleft" style="width: 302px;"><a href="http://www.kiezundkneipe.de/wp-content/uploads/2011/03/wowi_mühlenhaupt_web.jpg" rel="lightbox" title="Zum Ersten, zum Zweiten: Regierender Auktionator Wowereit versteigert Mühlenhäupter.<br />
Foto: rsp"><img src="http://www.kiezundkneipe.de/wp-content/uploads/2011/03/wowi_mühlenhaupt_web-300x210.jpg" alt="" title="" width="300" height="210" class="size-medium wp-image-1751" /></a>Zum Ersten, zum Zweiten: Regierender Auktionator Wowereit versteigert Mühlenhäupter. <span class="alignright">Foto: rsp</span></div>
<p>Auf der Galerie der Marheineke-Halle bekam der Besucher kaum Luft, so voll war es, als der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit am 26. März die Kurt Mühlenhaupt Ausstellung eröffnete. Anlässlich des  90. Geburtstages des Künstlers fand das Spektakel mit einer Versteigerung von Mühlenhaupt-Drucken statt. In seiner Rede über Leben und Werk des am 16. April 2006 verstorbenen Malers, Schriftstellers und Bildhauers verwies der Regierende auf den Mühlenhaupt, der »auf einer Wolke sitzt und sich über die Entwicklung Kreuzbergs freut«.  Dem widersprach der Kreuzberger Bürgermeister Frank Schulz: »Ich glaube nicht, dass Mühlenhaupt seine Freude an der Entwicklung der Kreuzberger Mieten hätte«. Der Künstler wurde zweimal von Sanierung und Modernisierung gezwungen, sich eine neue Bleibe zu suchen.  Mühlenhaupt, der rund um den Chamissoplatz arbeitete, hat in seinen Werken immer die Liebe zu Kreuzberg zum Ausdruck gebracht. Abgerundet wurde die Veranstaltung von Schauspielern, die aus Mühlenhaupt-Texten vorlasen.</p>
<p>Als Auktionator gefiel sich Wowereit und machte hier einen richtig guten Job. Die drei von Hannelore Mühlenhaupt, der Ehefrau des Verstorbenen,  gestifteten Drucke gingen für insgesamt 4200 Euro an Kunstliebhaber. Zugute kam dieses Geld den Katastrophenopfern in Japan, das der japanische Gesandte entgegennahm.</p>
<p><em>Die Ausstellung ist noch bis 30. April zu besichtigen.</em></p>
 <p><a href="http://www.kiezundkneipe.de/?flattrss_redirect&amp;id=1750&amp;md5=3c31715068d39121c8a2df31dcb475b9" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.kiezundkneipe.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kunst zum Gedenken an Knut</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 22:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ben</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der unerwartete Tod von Eisbär Knut hat auch in Kreuzberg große Bestürzung hervorgerufen. Doch mit einfacher Trauer um den Dahingeschiedenen wollte es die 57jährige Sozialpädagogin und angehende Kunsthistorikerin Chlodhild Rheinweis dann doch nicht bewenden lassen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Kulturkuratorium in Kreuzberg will den toten Eisbären würdigen</h2>
<div id="attachment_1745" class="wp-caption alignright" style="width: 302px;"><a href="http://www.kiezundkneipe.de/wp-content/uploads/2011/03/Knut_IMG_8095.jpg" rel="lightbox" title="Trauer um Knut – auch in Kreuzberg.<br />
Foto: Jens Koßmagk/Wikipedia"><img src="http://www.kiezundkneipe.de/wp-content/uploads/2011/03/Knut_IMG_8095-300x225.jpg" alt="Der Eisbär Knut in jungen Jahren" title="Knut in jungen Jahren" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-1745" /></a>Trauer um Knut – auch in Kreuzberg. <span class="alignright">Foto: Jens Koßmagk/Wikipedia</span></div>
<p>Der unerwartete Tod von Eisbär Knut hat auch in Kreuzberg große Bestürzung hervorgerufen. Doch mit einfacher Trauer um den Dahingeschiedenen wollte es die 57jährige Sozialpädagogin und angehende Kunsthistorikerin Chlodhild Rheinweis dann doch nicht bewenden lassen. Die Kreuzbergerin gehörte zu den großen Fans von Knut und stattete dem Bären in den letzten vier Jahren mindestens zwei Mal wöchentlich einen Besuch ab.</p>
<p>Seither habe sie auch keinen Urlaub mehr gemacht, erklärt sie. Für Knut, der zum Inbegriff des Berliner Bären geworden sei, müsse mehr getan werden, als eine Statue im Zoo zu errichten oder ihn ausgestopft im Naturkundemuseum zu präsentieren. </p>
<p>»Kreuzberg ist das kreative Epizentrum der Republik«, meint Frau Rheinweis, die ankündigt, zu Ehren des verstorbenen Polarbären das »Kulturkuratorium Knut Kreuzberg«, kurz KKK zu gründen. Zentrale Aufgabe des Kuratoriums wird sein, einmal jährlich zweiwöchige Knut-Festspiele zu organisieren, in dem in vielfältigen künstlerischen Formen des Zoolieblings gedacht wird. Schon vor der Gründungsversammlung am 1. April im ehemaligen Bethanien-Krankenhaus haben sich zahlreiche Aktionsbündnisse entfaltet.  </p>
<p>Beispielsweise arbeitet derzeit eine Gruppe an einem Ausdruckstanz, der Knut in seinem ebenso klischeebehafteten wie problematischen Verhältnis zum anderen Geschlecht darstellen soll. Dazu Frau Rheinweis: »Ich sage nur Giovanna!« Die Münchner Eisbärin hatte Knut einst auf offener Bühne geohrfeigt. </p>
<p>Weiterhin sind Ausstellungen, Konzerte und Körperperformances geplant. Eine Oper, die den Auftakt der Festspiele im August bilden soll, sieht gerade ihrer Vollendung entgegen. </p>
<p>Das neugegründete Kuratorium hat allerdings zu gewissen Verstimmungen zwischen den Bezirken Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg geführt. Chlodhild Rheinweis räumt zwar ein: »Uns ist wohl bewusst, dass Knut eigentlich ein Tiergärtner war, aber hier geht es um das kreative Potential.« Der Konflikt konnte allerdings entschärft werden. Höhepunkt der Festspiele wird am 28. August die »Knut-Parade«, die von den Yorckbrücken  aus zum Landwehrkanal und von dort bis zum Zoo führen wird.</p>
 <p><a href="http://www.kiezundkneipe.de/?flattrss_redirect&amp;id=1744&amp;md5=e6dae0b531c077bb4c37e402414cdd2d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.kiezundkneipe.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Rettung in letzter Sekunde</title>
		<link>http://www.kiezundkneipe.de/artikel/rettung-in-letzter-sekunde</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 12:29:03 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Was ist der Unterschied zwischen Gothics und Emos? Welche Musik hören Skater? Und wie ist das mit der Jugendkriminalität? Fragen wie diese sind es, die sich hevorragend im Archiv der Jugendkulturen in der Fidicinstraße klären lassen – vorausgesetzt, man ist bereit, sich durch den riesigen Berg von rund 8.000 Büchern, 30.000 Fanzines, 8.000 Schülerzeitungen und 480 Diplomarbeiten zu wühlen. In zwölfeinhalb Jahren ist hier die wahrscheinlich umfangreichste Sammlung zum Thema Jugendkultur entstanden und kann von jedermann kostenlos für Recherchen genutzt werden.
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			<content:encoded><![CDATA[<h2>Archiv der Jugendkulturen geht stiften</h2>
<p>Was ist der Unterschied zwischen Gothics und Emos? Welche Musik hören Skater? Und wie ist das mit der Jugendkriminalität? Fragen wie diese sind es, die sich hevorragend im Archiv der Jugendkulturen in der Fidicinstraße klären lassen – vorausgesetzt, man ist bereit, sich durch den riesigen Berg von rund 8.000 Büchern, 30.000 Fanzines, 8.000 Schülerzeitungen und 480 Diplomarbeiten zu wühlen. In zwölfeinhalb Jahren ist hier die wahrscheinlich umfangreichste Sammlung zum Thema Jugendkultur entstanden und kann von jedermann kostenlos für Recherchen genutzt werden.</p>
<div id="attachment_1645" class="wp-caption alignright" style="width: 302px;"><a rel="lightbox[adj]" title="Archivgründer Klaus Farin inmitten der Zeitschriftensammlung.<br />
Foto: rsp" href="http://www.kiezundkneipe.de/wp-content/uploads/2010/11/ArchivDerJugendkulturen1_IMG_7097.jpg"><img src="http://www.kiezundkneipe.de/wp-content/uploads/2010/11/ArchivDerJugendkulturen1_IMG_7097-300x198.jpg" alt="" title="Archiv der Jugendkulturen, Klaus Farin" width="300" height="198" class="size-medium wp-image-1645" /></a>Archivgründer Klaus Farin inmitten der Zeitschriftensammlung. <span class="alignright">Foto: rsp</span></div>
<p>Doch obwohl das als Verein geführte Projekt seit Jahren auch einen wichtigen Beitrag für die Forschung leistet und bereits mehrfach für seine Schulprojekte ausgezeichnet wurde, muss es ohne einen Cent Regelförderung auskommen. Nach Bundesfamilienministerin Schröder hat zuletzt auch Bildungssenator Zöllner eine Förderung der Einrichtung abgelehnt. Die laufenden Kosten werden aus Spenden von Mitgliedern, einzelnen Förderern und den Einnahmen des eigenen Buchverlags mehr schlecht als recht getragen, die meisten Mitarbeiter arbeiten ehrenamtlich. Zu Ende Oktober stand deshalb die Entscheidung an, ob man den Mietvertrag verlängert oder das Projekt aufgibt. </p>
<p>Bereits vor einigen Monaten hatte der Verein daher die Gründung einer Stiftung beschlossen. Ziel war es, bis zum 31. Oktober die Stiftungssumme von 100.000 Euro zusammenzubekommen.</p>
<p>Dank der Spendenbereitschaft von Wissenschaftlern, Privatpersonen, Bundestagsabgeordneten aber auch 15-jährigen Schülern und Jugendclubs kamen bis zum Stichtag immerhin knapp 94.000 Euro zusammen. Damit wird es auf jeden Fall weitergehen, so Klaus Farin, Gründer des Archivs. Trotzdem darf natürlich weitergespendet werden. Denn wenn mehr als 100.000 Euro zusammenkommen, hat er auch schon Pläne.</p>
<p>»Wir bekommen ständig Anfragen von Leuten, die ein Freiwilliges Soziales Jahr machen wollen, können uns das aber momentan nicht leisten«, erklärt Farin. Mit dem Geld könnte das Archiv einen FSJ-Platz einrichten.</p>
<p>Sinn der Stiftungsgründung ist vor allem, in Zukunft einfacher an Fördergelder zu kommen, denn die Gesetzgebung erlaubt es, Spenden an Stiftungen einfacher steuerlich abzusetzen. Darüberhinaus genießen Stiftungen aufgrund ihrer Rechtsform ein relativ hohes Ansehen, da Spender sich sicher sein können, dass keine Gelder veruntreut werden.</p>
<div id="attachment_1646" class="wp-caption alignleft" style="width: 302px;"><a rel="lightbox[adj]" title="Viel zu forschen: Meterweise Literatur zu den vielen Aspekten von Jugendkultur ergänzt die Sammlung von Fanzines und Flyern.<br />
Foto: rsp" href="http://www.kiezundkneipe.de/wp-content/uploads/2010/11/ArchivDerJugendkulturen2_IMG_7100.jpg"><img src="http://www.kiezundkneipe.de/wp-content/uploads/2010/11/ArchivDerJugendkulturen2_IMG_7100-300x199.jpg" alt="" title="Archiv der Jugendkulturen" width="300" height="199" class="size-medium wp-image-1646" /></a>Viel zu forschen: Meterweise Literatur zu den vielen Aspekten von Jugendkultur ergänzt die Sammlung von Fanzines und Flyern. <span class="alignright">Foto: rsp</span></div>
<p>Geld jedenfalls wird das Projekt auch weiterhin benötigen. Denn allein für Miete und Nebenkosten wie Strom und Versicherungen für die 700 Quadratmeter wird monatlich ein Betrag im oberen vierstelligen Bereich fällig.</p>
<p>Neben dem reinen Archivbetrieb, wird in der Fidicinstraße auch selbst zum Thema geforscht. Mit dem »Journal der Jugendkulturen« gibt es eine eigene Fachzeitschrift. Regelmäßig finden in den Räumlichkeiten auch Ausstellungen statt – wie zuletzt die Fotoausstellung »Heimat«, bei der es um Berliner Jugendliche mit verschiedenen kulturellen Hintergründen ging. Darüberhinaus ist das Archiv auch bundesweit unterwegs: Im Rahmen des Projektes »Culture on the Road« werden in Workshops und Projekttagen jugendkulturelle Themen vermittelt. Zielgruppe sind einerseits Schüler, andererseits Lehrer, Sozialarbeiter und Erzieher.</p>
<p><em>Weitere Infos: <a href="http://www.jugendkulturen.de/">www.jugendkulturen.de</a></em></p>
 <p><a href="http://www.kiezundkneipe.de/?flattrss_redirect&amp;id=1644&amp;md5=40a6114d30fbc294460b195ee904182d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.kiezundkneipe.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Authentisch, intensiv und exzessiv</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 13:32:51 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[
»Wer alleine Pornos guckt, ist ein Wichser« – so drastisch, aber auch missverständlich formulierte es der Trailer zum 4. Pornfilmfestival, das Ende Oktober im Moviemento stattfand. Denn bei der Veranstaltung ging es mitnichten um die klassischen »Rubbelfilme«, wie sie von den großen Distributoren in hoher Zahl für ein überwiegend männliches Publikum produziert werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><em class="author"><a href="http://www.kiezundkneipe.de/artikel/author/rsp">Robert S. Plaul</a></em> war beim 4. Pornfilmfestival Berlin</h2>
<div id="attachment_1445" class="wp-caption alignright" style="width: 302px;"><a href="http://www.kiezundkneipe.de/wp-content/uploads/2009/11/PFF.jpg" rel="lightbox" title="Diskussionsrunde der Pornoregisseurinnen: Ovidie, Anna Peak, Renee Pornero, Anna Brownfield, Shine Louise Houston und Julie Simone.<br />
Foto: rsp"><img src="http://www.kiezundkneipe.de/wp-content/uploads/2009/11/PFF-300x194.jpg" alt="Diskussionsrunde der Pornoregisseurinnen: Ovidie, Anna Peak, Renee Pornero, Anna Brownfield, Shine Louise Houston und Julie Simone. Foto: rsp" title="PFF" width="300" height="194" class="size-medium wp-image-1445" /></a>Diskussionsrunde der Pornoregisseurinnen: Ovidie, Anna Peak, Renee Pornero, Anna Brownfield, Shine Louise Houston und Julie Simone. <span class="alignright">Foto: rsp</span></div>
<p>»Wer alleine Pornos guckt, ist ein Wichser« – so drastisch, aber auch missverständlich formulierte es der Trailer zum <a href="http://www.pornfilmfestivalberlin.de/pff/" target="_blank">4. Pornfilmfestival</a>, das Ende Oktober im <a href="http://www.moviemento.de/" target="_blank">Moviemento</a> stattfand. Denn bei der Veranstaltung ging es mitnichten um die klassischen »Rubbelfilme«, wie sie von den großen Distributoren in hoher Zahl für ein überwiegend männliches Publikum produziert werden. Pornografie nämlich kann – ebenso wie der Sex, den sie darstellt – mehr sein, als die immer gleiche Abfolge von bestimmten Standardstellungen, dargeboten von dickbusigen Blondchen in Strapsen und muskulösen Bodybuilder-Typen, die untenrum gut ausgestattet sind. Wie es anders geht, zeigte etwa der Eröffnungsfilm »The Band« der australischen Regisseurin Anna Brownfield. Klar, es gibt explizite Sexszenen, aber eben auch eine Handlung, eine Geschichte, eine Spannungskurve. Zwar würde der Film theoretisch auch ohne pornografische Elemente funktionieren, aber das wäre so wie bei einem intelligenten Actionfilm ohne Prügelszenen oder Schießereien. Damit sind die Vertriebsprobleme der Produktion allerdings auch schon vorprogrammiert, denn im normalen Einzel- und Versandhandel dürfen »pornografische Schriften« nicht ohne weiteres angeboten werden, und die existierenden Verkaufsmöglichkeiten über Sexshops werden von der Mainstream-Industrie dominiert, deren Kunden »Vorspulfilme« nach üblichem Schema erwarten und kein Interesse an gleichermaßen intelligenter wie stimulierender Unterhaltung haben. Oder haben sie es doch? Um diese Frage kreiste unter anderem die Diskussionsrunde unter dem Titel »Chicks with Guts«, bei der sechs Filmemacherinnen die Frage diskutierten, ob es so etwas wie »feministische Pornografie« gibt, was die Probleme des Mainstream-Marktes sind und wie sie sich vielleicht lösen ließen.</p>
<p>Doch nicht alle gezeigten Filme waren »Pornos« (in welchem Sinne auch immer), und nicht alle – wenn auch gut 40 Prozent – der Filme waren von Frauen. »Stalags – Holocaust and Pornography in Israel« von Ari Libsker zum Beispiel ist eine Dokumentation, die dem Phänomen der in den 60er Jahren in Israel überaus populären pornografischen Stalag-Heftchen auf den Grund geht, die in stereotyper Weise die sexuelle Misshandlung von Gefangenen durch weibliche SS-Offiziere in den Nazi-Stammlagern schildern. Weitaus weniger ernst ging im »Fun Porn«-Kurzfilmprogramm zu, etwa bei den Episoden von »Making of Teeny-Stuten 7«, die das Making-Of-Genre und gängige Pornofilmproduktionsklischees gleichermaßen parodieren. Deutlich mehr zur Sache ging es beim Episodenfilm »Roulette« der Amerikanerin Courtney Trouble, der in sieben unterschiedlichen Szenen die Queer-Subkultur San Franciscos ungeschminkt darstellt und inszeniert. Gerade aus jener Szene ist in den nächsten Jahren noch eine ganze Menge zu erwarten – vielleicht nicht für jeden Geschmack und jede Vorliebe – aber auf jeden Fall authentisch, intensiv und exzessiv.</p>
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		<title>Grenzerfahrungen</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 11:24:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rsp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei Dreharbeiten zu einem Film, der an der deutsch-deutschen Grenze spielt, dreht der Schauspieler Christian Blank (Rainer Frank), der einen DDR-Grenzer spielen soll, plötzlich durch, attackiert aus heiterem Himmel einen Kollegen und landet in der Psychiatrie. In einem Gespräch mit einer Ärztin wird seine ostdeutsche Vergangenheit aufgerollt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><em class="author"><a href="http://www.kiezundkneipe.de/artikel/author/rsp">Robert S. Plaul</a></em> sah »Drei Stern Rot«</h2>
<div id="attachment_1433" class="wp-caption alignleft" style="width: 302px;"><a href="http://www.kiezundkneipe.de/wp-content/uploads/2009/11/DreiSternRot.jpg" rel="lightbox" title="Christian und seine Jugendliebe Jana – will Nattenklinger sie trennen?<br />
Foto: Hoferichter &amp; Jacobs"><img src="http://www.kiezundkneipe.de/wp-content/uploads/2009/11/DreiSternRot-300x200.jpg" alt="Christian und seine Jugendliebe Jana – will Nattenklinger sie trennen? Foto: Hoferichter &amp; Jacobs" title="DreiSternRot" width="300" height="200" class="size-medium wp-image-1433" /></a>Christian und seine Jugendliebe Jana – will Nattenklinger sie trennen? <span class="alignright">Foto: Hoferichter &#038; Jacobs</span></div>
<p>Bei Dreharbeiten zu einem Film, der an der deutsch-deutschen Grenze spielt, dreht der Schauspieler Christian Blank (Rainer Frank), der einen DDR-Grenzer spielen soll, plötzlich durch, attackiert aus heiterem Himmel einen Kollegen und landet in der Psychiatrie. In einem Gespräch mit einer Ärztin wird seine ostdeutsche Vergangenheit aufgerollt. Seine Kindheit direkt an der Mauer, seine große Liebe Jana (Meriam Abbas) und vor allem seine Zeit bei der NVA, in der er selbst als Grenzer an der »Staatsgrenze« stand. Und immer wieder ist da ein gewisser Major Nattenklinger (Dietmar Mössmer), der ihn scheinbar durch sein ganzes Leben verfolgt hat und den er in dem angegriffenen Schauspieler wiederzuerkennen glaubte. Nattenklinger, der schon immer da war, als Polizist, als Lehrer und schließlich als Vorgesetzter beim Militär. Aber ist jener, dem Christian vorwirft, seinen ganzen damaligen Lebensentwurf zerstört zu haben, tatsächlich real oder nur ein Hirngespinst, eine Projektionsfläche? Ärztin Wehmann (Petra Kleinert) bohrt nach und fördert die Geschichte jener drei Jahre NVA-Dienst am Todesstreifen zutage, die für ihren Patienten so prägend waren, dass er auch Jahre später noch unter Paranoia leidet.</p>
<p>»Drei Stern Rot« – übrigens das Leuchtraketensignal, das von den Grenzern bei Fluchtversuchen verwendet wurde – gibt einen Einblick in den Grenzer-Alltag am Todesstreifen – in all seiner Absurdität und Bizarrität. Trotzdem ist der Film von Olaf Kaiser und Holger Jancke weder ein anstrengender Problembewältigungsfilm noch die nächste Ostalgie-Komödie á la Sonnenallee. Komische Szenen und NVA-Realität verschwimmen durch den retrospektiven Blick des psychisch angeknacksten Christian Blank zu einem eigenartigen, aber spannenden und unterhaltsamen Konglomerat. Acht Jahre nach Erstaufführung kommt »Drei Stern Rot« im Jubiläumsjahr des Mauerfalls jetzt wieder in die Kinos. Das ist auch gut so, denn der Film ist absolut sehenswert.</p>
<p><em>Ab 5. November im <a href="http://www.sputnik-kino.com/">Sputnik</a>.</em></p>
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		<title>Maismehl vom Alten</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 10:06:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>psk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nicht, dass es wichtig wäre – aber wussten Sie, dass Konrad Adenauer 1915 ein Patent darauf erhielt, wie man mit geröstetem Maismehl Brotteig streckt? In »Herrschaften« vom Neuköllner »Stroh &#38; Flausen Verlag« erfährt der Leser nicht nur das, sondern auch noch viele durchaus wichtigere Informationen über und um den Bundestag.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><em class="author"><a href="http://www.kiezundkneipe.de/artikel/author/psk">Peter S. Kaspar</a></em> liest »Herrschaften«</h2>
<div id="attachment_1415" class="wp-caption alignleft" style="width: 174px;"><img src="http://www.kiezundkneipe.de/wp-content/uploads/2009/10/Herrschaften.jpg" alt="Knallharte Fakten und zahllose Affairen" title="Herrschaften" width="172" height="250" class="size-full wp-image-1415" />Knallharte Fakten und zahllose Affairen</div>
<p>Nicht, dass es wichtig wäre – aber wussten Sie, dass Konrad Adenauer 1915 ein Patent darauf erhielt, wie man mit geröstetem Maismehl Brotteig streckt? In »Herrschaften« vom Neuköllner »Stroh &amp; Flausen Verlag« erfährt der Leser nicht nur das, sondern auch noch viele durchaus wichtigere Informationen über und um den Bundestag. Die Autoren Stiefel, Kühn und Dietzel vermitteln dem Leser manchmal augenzwinkernd, aber meist auch sehr profund Einblicke in das parlamentarische Leben weit über »heute« und »Tagesschau« hinaus.</p>
<p>Das Ganze ist garniert mit großartigen Karikaturen der handelnden Akteure, die aus der Feder von Frank Stiefel stammen.</p>
<p>Neben knallharten Fakten sind auch zahllose Affären und Affärchen aufgeführt. Politikerzitate, die einst das Blut in Wallungen brachten, lassen den Leser heute schmunzeln. Doch das Buch ist von bestechender Aktualität. Kurz vor der Bundestagswahl fand auch noch ein gewisser Horst Schlämmer Eingang in das Werk.</p>
<p>Ein grober Patzer sollte allerdings in der nächsten Ausgabe beseitigt werden: Die Irgun, die 1952 einen Briefbombenanschlag auf Konrad Adenauer verübte, war mitnichten eine palästinensische Untergrundorganisation, sondern eine jüdische.</p>
<p><em>Erhältlich im Buchhandel und bei <a href="http://www.amazon.de/Herrschaften-Frank-Stiefel/dp/3000286721/">Amazon</a>.</em></p>
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		<title>Zwei Kieze, zwei Filme</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 22:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rsp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eigentlich bezeichnet das Wort »Kreuzkölln« den Reuterkiez und steht zugleich für einen Ort wie auch dessen Entwicklung, eine geo­gra­fi­sche und eine gesellschaftliche Lage gewissermaßen. Unter dem gemeinsamen Titel »Kreuzkölln« kommen jetzt aber auch zwei Filme ins Kino, von denen nur der erste, »Moruk«, zumindest teilweise in jenem nördlichen Zipfel Neuköllns spielt. 
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			<content:encoded><![CDATA[<h2><em class="author"><a href="http://www.kiezundkneipe.de/artikel/author/rsp">Robert S. Plaul</a></em> war unterwegs zwischen Neukölln und Kreuzberg</h2>
<div id="attachment_1402" class="wp-caption alignright" style="width: 302px;"><a href="http://www.kiezundkneipe.de/wp-content/uploads/2009/10/moruk_sw.jpg" title="Murat und Hakan hängen und albern an ihrer Stra­ßen­ecke rum<br / rel="lightbox[1401]">
Foto: Dirk Lütter" rel="lightbox"><img src="http://www.kiezundkneipe.de/wp-content/uploads/2009/10/moruk_sw-300x214.jpg" alt="Murat und Hakan hängen und albern an ihrer Stra­ßen­ecke rum Foto: Dirk Lütter" title="moruk_sw" width="300" height="214" class="size-medium wp-image-1402" /></a>Murat und Hakan hängen und albern an ihrer Stra­ßen­ecke rum <span class="alignright">Foto: Dirk Lütter</span></div>
<p>Eigentlich bezeichnet das Wort »Kreuzkölln« den Reuterkiez und steht zugleich für einen Ort wie auch dessen Entwicklung, eine geo­gra­fi­sche und eine gesellschaftliche Lage gewissermaßen. Unter dem gemeinsamen Titel »Kreuzkölln« kommen jetzt aber auch zwei Filme ins Kino, von denen nur der erste, »Moruk«, zumindest teilweise in jenem nördlichen Zipfel Neuköllns spielt. </p>
<p>Die beiden Deutschtürken Murat (Oktay Özdemir) und Hakan (Burak Yigit) hängen die meiste Zeit an ihrer Straßenecke herum, kiffen, träumen und philosophieren. Ab und zu ziehen sie mal jemanden ab, der sie für Dealer hält. Da begegnen sie Irina (Irina Potapenko) und Klara (Klara Reinacher) und ihr Leben gerät ein wenig in Bewegung. Viel mehr passiert in dem 29minütigen Kurzfilm von Serdal Karaça eigentlich nicht. Trotzdem ein gelungener Blick über den soziokulturellen Tellerrand – und eine gute Einstimmung auf den ‚Hauptfilm‘, die Dokumentation »24 Stunden Schlesisches Tor«. </p>
<p>Einen Tag und eine Nacht lang waren die Regisseurinnen Eva Lia Reinegger und Anna de Paoli mit ihrem Team rund ums Schlesische Tor unterwegs und haben die Menschen dort beobachtet und interviewt. Anwohner und Ausgehwütige, Migranten und Müllwerker, Künstler und Kaputte – die Mischung der Gesprächspartner ist chaotisch und teilweise bizarr, aber irgendwie auch ziemlich treffend. Ohne störenden Erzählerkommentar aus dem Off portraitiert der Film eine Gegend und deren Menschen, die erstaunlich offen von ihrem Leben, ihren Problemen und Träumen oder ihren Ansichten erzählen.</p>
<p>Leider geht keiner der Filme auf das ein, was der Titel nahelegen würde: Das Problem der Gentrifizierung, der steigenden Mieten und der Verdrängung ärmerer Bevölkerungsteile – dabei hätte sich das gerade am Beispiel des Schlesischen Tors gut zeigen lassen können. Nichtsdestotrotz aber zwei sehr stimmungsvolle Filme, die man auch und gerade jedem Neu-Berliner sehr ans Herz legen kann.</p>
<p><em>Ab 29. Oktober im <a href="http://www.moviemento.de/">Moviemento</a></em></p>
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		<title>Porno im Kino</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 11:52:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rsp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Obwohl Pornografie vermutlich der florierendste Zweig der Filmbranche ist, haben Pornos nach wie vor ein Schmuddel­image, erst recht, wenn sie im Kino laufen. Genau das geschieht aber vom 22. bis 25. Oktober beim 4. PornfilmfestivalBerlin im als Pornokino völlig unverdächtigen Moviemento. Gezeigt werden rund 100 Spiel-, Kurz- aber auch Dokumentarfilme rund um die Themen Sex, Erotik und Geschlechterbilder.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Viertes PornfilmfestivalBerlin im Moviemento</h2>
<p>Obwohl Pornografie vermutlich der florierendste Zweig der Filmbranche ist, haben Pornos nach wie vor ein Schmuddel­image, erst recht, wenn sie im Kino laufen. Genau das geschieht aber vom 22. bis 25. Oktober beim 4. PornfilmfestivalBerlin im als Pornokino völlig unverdächtigen Moviemento. Gezeigt werden rund 100 Spiel-, Kurz- aber auch Dokumentarfilme rund um die Themen Sex, Erotik und Geschlechterbilder. Das Festival nimmt für sich in Anspruch, die ganze Bandbreite he­te­ro-, homo- und transsexuellen Begehrens darzustellen. Stolz sind die Veranstalter auf die Tatsache, dass fast die Hälfte der Filme von Frauen stammen, so dass auch der weibliche Blick auf Sexualität und Lust eröffnet wird. Einige der Filmemacherinnen sind auch anwesend, darunter die Britin Petra Joy, die erstmalig den »Joy Award« für Erotik-Nachwuchsregisseurinnen vergeben wird. Verstärkt wird auch das Thema Fetisch angegangen. So wird es auch zahlreiche Filme zu sehen geben, in denen Menschen ihre Lust an Fesselung, Rollenspielen oder bestimmten Materialien zelebrieren. Neben dem Filmangebot gibt es zahlreiche Workshops und Diskussionsrunden zum Thema Pornografie, die im WirrWarr in der Dieffenbachstraße stattfinden. Eine Reihe von Ausstellungen und Performances im Kino runden die Veranstaltung ab.</p>
<p>Weitere Informationen und das Programm gibt es unter ­<a href="http://www.pornfilmfestivalberlin.de/pff/">pornfilmfestivalberlin.de</a>.</p>
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		<title>Club im Clinch</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 11:27:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cs</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Anstatt sein 30stes Jubiläum in Ruhe zu feiern, muss sich das SO36 in der Oranienstraße mit immer neuen Problemen herumschlagen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Hausverwaltung kündigt dem SO36</h2>
<p>Anstatt sein 30. Jubiläum in Ruhe zu feiern, muss sich das SO36 in der Oranienstraße mit immer neuen Problemen herumschlagen. </p>
<p>Mitte des Monats fanden die Betreiber des über die Grenzen der Stadt bekannten Veranstaltungsortes die Kündigung ihres Mietvertrags in der Post. Der Grund: die ausstehende August-Miete, die mitt­lerweile beglichen ist. Vorangegangen waren dem Schreiben diverse Auseinandersetzungen des Betreiberkollektivs mit der Hausverwaltung über vom Ordnungsamt geforderte Baumaßnahmen – eine 80.000 Euro teure Schallschutzmauer war die letzte Hoffnung gegen einen beständig über Lärm klagenden Nachbarn des Clubs.</p>
<p>Immerhin die Hälfte der immensen Kosten für die Mauer sind mitt­ler­wei­le durch Spenden und ein Benefizkonzert der Toten Hosen zusammengekommen, aber die Hausverwalterin Simone Stober scheint dem Vorhaben skeptisch gegenüber zu stehen. Zumindest ließ sie dem »Tip« gegenüber verlauten, dass sie bezweifelt, ob eine Mauer überhaupt etwas bringt. Auch ihre Äußerungen in der Berliner Zeitung erwecken den Eindruck, dass der legendäre Punk-Schuppen nicht ihr Traummieter ist. Sie wünscht sich eine »harmonischere« Oranienstraße, in der sich auch Familien wohlfühlen</p>
<p>Fünf der sieben Häuser in der »O-Straße«, die von der Firma Retus verwaltet werden und der Schwiegermutter von Simone Stober gehören, sind bereits saniert, und die Mieten wurden deutlich erhöht.</p>
<p>Auch die traditionsreiche Ecke rund um den Heinrichplatz ist inzwischen von der Gentrifizierungswelle überrollt worden. Die »Aufwertung« gewachsener Kiezstrukturen durch die Schaffung von höherwertigem und -preisigem Wohnraum für Familien und Besserverdienende hat schon für so manche kulturelle Institution das Aus bedeutet, Institutionen, die gerade das spezielle Flair und damit die Attraktivität des Kiezes ausmachen.</p>
<p>Im Falle der Institution SO36 gibt es noch eine leise Hoffnung. Immerhin redet man inzwischen wieder miteinander. Am 24. September saßen Betreiberverein, Hausverwaltung und Bezirksbürgermeister Franz Schulz zusammen am Runden Tisch, und sowohl im Bezirksamt als auch auf der Web­seite des SO36 ist man <a href="http://www.so36.de/sobleibt.htm">zuversichtlich</a>, das Gespräch soll konstruktiv verlaufen sein.</p>
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