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	<title>Kiez und Kneipe &#187; Politik</title>
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	<description>Lokalzeitung und Wirtschaftsblatt</description>
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		<title>Bürgerdeputierte und Baumscheibenvandalen</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 18:19:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cs</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jeden letzten Mittwoch im Monat tagt die BVV Friedrichshain-Kreuberg, und seit Neuestem müssen kommunalpolitisch interessierte Menschen nicht einmal mehr die heimische Wohnküche verlassen, wenn sie wissen wollen, welche Themen im Bezirksparlament verhandelt werden. Auf Initiative der Piratenfraktion werden nämlich alle BVV-Sitzungen live als Audiostream im Internet übertragen und auch aufgezeichnet.
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			<content:encoded><![CDATA[<h2>BVV-Sitzungen werden jetzt auch im Internet übertragen </h2>
<p>Jeden letzten Mittwoch im Monat tagt die BVV Friedrichshain-Kreuberg, und seit Neuestem müssen kommunalpolitisch interessierte Menschen nicht einmal mehr die heimische Wohnküche verlassen, wenn sie wissen wollen, welche Themen im Bezirksparlament verhandelt werden. Auf Initiative der Piratenfraktion werden nämlich alle BVV-Sitzungen live als Audiostream im Internet übertragen und auch aufgezeichnet.</p>
<p>So kann man zum Beispiel Ohrenzeuge werden, wie eine von allen anderen Fraktionen als dringlich eingestufte Resolution gegen den Ausbau der A100 auf Antrag eines einzelnen CDU-Verordneten vertagt werden musste. Diese kann damit dann wohl nicht mehr rechtzeitig vor der bevorstehenden Räumung eines Neuköllner Baugrundstücks verabschiedet werden. Auch die längere und recht hitzige Debatte über den unsensiblen Umgang des Grünflächenamts mit Baumscheibengärtchen in der Reichenberger Straße war nicht ohne Reiz.</p>
<p>Außerdem war zu erfahren, dass die Einführung der Parkraumbewirtschaftung für die Kochstraße geplant und  für Bergmann- und Chamissokiez mittelfristig ebenso angedacht ist. </p>
<p>Die Bürgerdeputierten und ihre Stellvertreter wurden (einstimmig via Konsensliste) gewählt, so dass jetzt alle Ausschüsse vollständig und arbeitsfähig sind.</p>
<p>Ebenfalls einstimmig beschlossen wurde, dass das Bezirksamt sich beim EU-Projekt »Linked Open Data 2« um eine kostenlose Beratung zur benutzerfreundlicheren Veröffentlichung ihrer Drucksachen und Verwaltungsdaten im Internet bewerben soll.</p>
<p>Transparenz, Bürgerbeteiligung und Verbesserung der IT-Infrastruktur sind derzeit ohnehin ein großes Thema im Bezirk. Ein großes Bündel von Anträgen zu diesem Themenfeld – vor allem aus der Grünen-Fraktion und von den Piraten, und in einem Fall sogar von der CDU – wurde zunächst zur weiteren Ausarbeitung und Beratung in die entsprechenden Ausschüsse verwiesen. </p>
<p>Wem zwei Stunden BVV-Sitzung nicht genug oder zuviel des Guten sind, dem sei – ergänzend oder alternativ – der Podcast »Nachsitzen« der Piratenfraktion ans Herz gelegt, in dem diesen Monat erstmals die Bezirksverordneten Felix Just und Ralf Gerlich sowie der Fraktionsmitarbeiter Malte Jan Kaffenberger in lockerer Runde beim Bier die Highlights der BVV-Sitzung aus piratischer Sicht resümierten und mit Hintergrundinformationen und Anekdoten aus den Ausschüssen ergänzten.</p>
<p><a href="http://piratenpartei-friedrichshain-kreuzberg.de/aufzeichnungen/aufzeichnungen-der-piraten-in-der-bvv/" target="_blank">Hier geht&#8217;s zu den Audioaufzeichnungen</a> der <a href="http://piratenpartei-friedrichshain-kreuzberg.de" target="_blank">Piratenfraktion Friedrichshain-Kreuzberg</a>. Der Podcast &#8220;Nachsitzen&#8221; <a href="http://soundcloud.com/derpupe/nachsitzen-001" target="_blank">findet sich hier</a>.</p>
 <p><a href="http://www.kiezundkneipe.de/?flattrss_redirect&amp;id=2101&amp;md5=c52d070405c1235dc9b7f966e9531ecf" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.kiezundkneipe.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ringen ums Rathaus</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 20:15:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cs</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach zähem Ringen um Wahlverfahren, Ressortverteilungen und Partnerschaften sieht es so aus, als ob Friedrichshain-Kreuzberg – als letzter der 12 Berliner Bezirke – nun doch in der BVV-Sitzung am 7. Dezember ein neues Bezirksamt wählen wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Bezirksamtsselbstfindung geht nicht ohne Querelen und Turbulenzen ab</h2>
<p>Nach zähem Ringen um Wahlverfahren, Ressortverteilungen und Partnerschaften sieht es so aus, als ob Friedrichshain-Kreuzberg – als letzter der 12 Berliner Bezirke – nun doch in der BVV-Sitzung am 7. Dezember ein neues Bezirksamt wählen wird.</p>
<p>Nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit hat sich aufgrund einer Gesetzesänderung in 2008 die Anzahl der Bezirksstadträte in allen Bezirken ab der aktuellen Legislaturperiode von sechs (inklusive Bezirksbürgermeister) auf fünf verringert. Dies führt nun dazu, dass den Grünen nach dem laut Gesetz anzuwendenden Sitzverteilungsverfahren nach d‘Hondt drei und SPD und Linkspartei je ein Stadtratsposten zusteht.</p>
<p>Diese Machtverhältnisse veranlassten die Piratenfraktion dazu, einen offenen Brief zu verfassen, in dem sie stattdessen die Verteilung der Posten nach Hare-Niemeyer vorschlugen – was dazu geführt hätte, dass die Grünen einen Stadtrat an die Piraten hätten abgeben müssen, die ja, wir erinnern uns, auf das Vorschlagsrecht für einen Bezirksstadtrat verzichten mussten, weil sie mangels Kandidaten nur fünf der neun bei der Wahl gewonnenen BVV-Sitze besetzen konnten.</p>
<p>Der Leiter des Rechtsamts jedoch sah das anders, so dass das Thema Piratenstadtrat für diese Legislaturperiode endgültig vom Tisch sein dürfte.</p>
<p>Als kleines Trostpflaster bot die Fraktion der Linken in Gestalt des derzeitigen und designierten Stadtrats Knut Mildner-Spindler den Bezirkspiraten eine »privilegierte Partnerschaft« an. In mehreren Gesprächen einigten sich die beiden Fraktionen auf Informationsaustausch, Zusammenarbeit beim Vorantreiben der Transparenz in der Bezirksverwaltung und gleichberechtigte Behandlung von Anträgen beider Parteien durch den Stadtrat. Die zeitweilig von den Piraten aufgestellte Forderung, Mildner-Spindler solle die Spenden aus seinen Stadtratsvergütungen zu gleichen Teilen unter beiden Parteien aufteilen, wurde hingegen von den Linken sowohl aus verwaltungsrechtlichen als auch aus moralischen Gründen abgelehnt.</p>
<p>Zu Irritationen bei den anderen Parteien führten Berichte in der Berliner Presse, denen zufolge Grüne und CDU eine Zählgemeinschaft zur Wahl des Bezirksamts beschlossen hätten, und Gerüchte, dass einige der SPD-Verordneten mit dem Gedanken spielten, zur Piratenfraktion überzutreten.</p>
<p>Letztendlich rauften sich dann doch die beiden stärksten Fraktionen zusammen und unterzeichneten eine Kooperationsvereinbarung zur Bildung des Bezirksamts und zur Zusammenarbeit bei Themen wie Jugend, Schule, Verkehr, Inklusion und Transparenz.</p>
<h2>Schulz verzichtet auf Gleichstellung und macht Finanzen zur Chefsache</h2>
<table class="impressumtable" width="90%" style="border: 1px solid black; margin: auto;">
<thead style="font-weight: bold; border: 1px solid black">
<tr>
<td><b>Ressort</b></td>
<td><b>Stadtrat 2006</b></td>
<td><b>Stadtrat 2011</b></td>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Stadtentwicklung</td>
<td>Schulz (Grüne)</td>
<td>Schulz (Grüne)</td>
</tr>
<tr>
<td>Personal</td>
<td>Schulz (Grüne)</td>
<td>Schulz (Grüne)</td>
</tr>
<tr>
<td>Gleichstellung</td>
<td>Schulz (Grüne)</td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>Wirtschaft</td>
<td>Beckers (SPD)</td>
<td>Beckers (SPD)</td>
</tr>
<tr>
<td>Bürgerdienste</td>
<td>Beckers (SPD)</td>
<td>Mildner-Spindler (Linke)</td>
</tr>
<tr>
<td>Ordnungsamt</td>
<td>Beckers (SPD)</td>
<td>Beckers (SPD)</td>
</tr>
<tr>
<td>Finanzen</td>
<td>Stöß (SPD)</td>
<td>Schulz (Grüne)</td>
</tr>
<tr>
<td>Kultur</td>
<td>Stöß (SPD)</td>
<td>Herrmann (Grüne)</td>
</tr>
<tr>
<td>Bildung</td>
<td>Stöß (SPD)</td>
<td>Herrmann (Grüne)</td>
</tr>
<tr>
<td>Sport</td>
<td>Stöß (SPD)</td>
<td>Beckers (SPD)</td>
</tr>
<tr>
<td>Bauen</td>
<td>Panhoff (Grüne)</td>
<td>Panhoff (Grüne)</td>
</tr>
<tr>
<td>Wohnen</td>
<td>Panhoff (Grüne)</td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>Immobilienservice</td>
<td>Panhoff (Grüne)</td>
<td>Panhoff (Grüne)</td>
</tr>
<tr>
<td>Gesundheit</td>
<td>Mildner-Spindler (Linke)</td>
<td>Herrmann (Grüne)</td>
</tr>
<tr>
<td>Soziales</td>
<td>Mildner-Spindler (Linke)</td>
<td>Mildner-Spindler (Linke)</td>
</tr>
<tr>
<td>Beschäftigung</td>
<td>Mildner-Spindler (Linke)</td>
<td>Mildner-Spindler (Linke)</td>
</tr>
<tr>
<td>Jugend</td>
<td>Herrmann (Grüne)</td>
<td>Herrmann (Grüne)</td>
</tr>
<tr>
<td>Familie</td>
<td>Herrmann (Grüne)</td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>Schule</td>
<td>Herrmann (Grüne)</td>
<td>Beckers (SPD)</td>
</tr>
<tr>
<td>Umwelt</td>
<td></td>
<td>Panhoff (Grüne)</td>
</tr>
<tr>
<td>Verkehr</td>
<td></td>
<td>Panhoff (Grüne)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Im Rahmen der Kooperationsgespräche verteilten Grüne und SPD dann auch gleich mal die Bezirksamtsressorts unter ihren Stadträten. Gleichstellung, Wohnen und Familie fallen weg, neu sind die Ressorts Umwelt und Verkehr, für die in Zukunft der Grüne Hans Panhoff verantwortlich zeichnet, der weiterhin für Wohnen und Immobilien zuständig ist. Um die Finanzen sorgt sich in Zukunft Bezirksbürgermeister Franz Schulz (Grüne) persönlich, seine Parteikollegin Monika Herrmann übernimmt die Bereiche Kultur und Sport vom scheidenden SPD-Stadtrat Jan Stöß, dafür darf sich Peter Beckers künftig zusätzlich mit Schulbelangen beschäftigen. Ob der Wechsel von Knut Mildner-Spindler (Linke) aus dem Gesundheitsressort in den Bereich Bürgerdienste aus freien Stücken stattfindet, bleibt bestenfalls ungewiss.</p>
 <p><a href="http://www.kiezundkneipe.de/?flattrss_redirect&amp;id=2053&amp;md5=4d9ce7b4bb462d0b212a60c9533d3671" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.kiezundkneipe.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gerangel und Gespräche um den letzten Stadtrat</title>
		<link>http://www.kiezundkneipe.de/artikel/gerangel-und-gespraeche-um-den-letzten-stadtrat</link>
		<comments>http://www.kiezundkneipe.de/artikel/gerangel-und-gespraeche-um-den-letzten-stadtrat#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 17:43:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>psk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jetzt ist es wohl amtlich: Es wird keinen Stadtrat der Piratenpartei im Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg geben. Am 30. September hatten die Piraten noch angekündigt, sie wollten das Vorschlagsrecht für einen Stadtratsposten in Anspruch nehmen. Das wäre dann der von Knut Mildner-Spindler von den Linken gewesen. Tatsächlich waren die Piraten als drittstärkste Partei in die neue Bezirksverordnetenversammlung eingezogen und hatten die Linke dabei deutlich überholt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Piraten lenken ein und wollen weiter verhandeln</h2>
<div id="attachment_1984" class="wp-caption alignright" style="width: 243px;"><a rel="lightbox" title="Ist der Alte auch der Neue? Knut Mildner-Spindler von der Linken ist derzeit Bezirksstadtrat für Gesundheiot und Soziales.<br />
Foto: psk" href="http://www.kiezundkneipe.de/wp-content/uploads/2011/10/Knut-Mildner-Spindler.jpg"><img src="http://www.kiezundkneipe.de/wp-content/uploads/2011/10/Knut-Mildner-Spindler-241x300.jpg" alt="" title="Knut Mildner-Spindler" width="241" height="300" class="size-medium wp-image-1984" /></a>Ist der Alte auch der Neue? Knut Mildner-Spindler von der Linken ist derzeit Bezirksstadtrat für Gesundheiot und Soziales. <span class="alignright">Foto: psk</span></div>
<p>Jetzt ist es wohl amtlich: Es wird keinen Stadtrat der Piratenpartei im Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg geben. Am 30. September hatten die Piraten noch angekündigt, sie wollten das Vorschlagsrecht für einen Stadtratsposten in Anspruch nehmen. Das wäre dann der von Knut Mildner-Spindler von den Linken gewesen. Tatsächlich waren die Piraten als drittstärkste Partei in die neue Bezirksverordnetenversammlung eingezogen und hatten die Linke dabei deutlich überholt.</p>
<p>Allerdings waren die Piraten nicht in der Lage, alle ihnen zustehenden Sitze in der BVV zu besetzen, da sie zu wenig Kandidaten aufgestellt hatten, beziehungsweise drei von ihnen auch für das Abgeordnetenhaus kandidierten und nun in den Preußischen Landtag eingezogen sind. Diese Sitze für die Piraten sind nun verfallen, was wiederum die Linke zur drittstärksten Fraktion machte, die noch einen Stadtrat vorschlagen darf.</p>
<p>Nach der Auffassung der Piraten stand aber ihnen dieses Vorschlagsrecht zu, weil sie mehr Wählerstimmen erreicht hatte. Die BVV-Newcomer kündigten ab, um dieses Recht kämpfen zu wollen. Dabei fuhren sie eine Doppelstrategie. Einerseits verhandelten sie mit der Linken, andererseits prüften sie auch die juristische Sachlage.</p>
<p><a href="http://piratenpartei-friedrichshain-kreuzberg.de/2011/10/05/ihr-hattet-recht-wir-hatten-unrecht-leider/">Im Blog der Bezirks-Piraten</a> heißt es seit Mittwoch: &raquo;Ihr hattet recht, wir hatten unrecht.&laquo; Trotzdem wollen sie weiter das Gespräch mit der Linken suchen, um möglicherweise einen gemeinsamen Kandidaten oder eine Kandidatin zu finden. Im Gespräch war bereits Anke Domscheidt-Berg, einstige Microsoft-Direktorin, Frau des Wikileaks-Mitbegründers Daniel Domscheidt-Berg und Unternehmerin. Doch der Vorschlag hat einen Haken. Sie ist Mitglied der Grünen. Das würde bedeuten, dass die Stadtratsposten mit einer Ausnahme alle von den Grünen besetzt würden. Von den Linken heißt es aus gutunterrichteten Quellen, dass sie Knut Mildner-Spindler wieder vorschlagen wollen.</p>
<p>Die SPD hat durch ihr schwaches Abschneiden einen Bezirksstadtrat eingebüßt. Noch ist nicht klar, ob Jan Stöß, der eigentlich Bezirksbürgermeister werden wollte, oder Peter Beckers das Feld räumt.</p>
 <p><a href="http://www.kiezundkneipe.de/?flattrss_redirect&amp;id=1970&amp;md5=c1b4395c7cdda0edf4fdd78d30d2952e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.kiezundkneipe.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Grüne legen zu, SPD bricht ein</title>
		<link>http://www.kiezundkneipe.de/artikel/gruene-legen-zu-spd-bricht-ein</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 14:17:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>psk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Es wird sich einiges ändern in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV). Doch das, was vor allem die SPD angestrebt hatte, bleibt beim Alten – der Mann auf dem Chefsessel. Zu gerne hätte Jan Stöß den durchaus nicht unumstrittenen Dr. Franz Schulz als Bürgermeister abgelöst. Mit einem Stimmenanteil von 20,8 Prozent dürfte das eher schwer werden. Die SPD <a href="http://www.kiezundkneipe.de/artikel/gruene-legen-zu-spd-bricht-ein">(...)</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird sich einiges ändern in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV). Doch das, was vor allem die SPD angestrebt hatte, bleibt beim Alten – der Mann auf dem Chefsessel. Zu gerne hätte Jan Stöß den durchaus nicht unumstrittenen Dr. Franz Schulz als Bürgermeister abgelöst. Mit einem Stimmenanteil von 20,8 Prozent dürfte das eher schwer werden. Die SPD büßte bei der BVV-Wahl fast fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr ein.</p>
<p>Die Grünen dagegen legten um 2,5 Prozent zu und kommen jetzt auf 35,5 Prozent. Sie sind damit noch eindeutiger die stärkste Fraktion in der BVV. Die Linke, die immerhin bis 2006 noch die Bezirksbürgermeisterin stellte, verliert weiter an Boden. Vier Prozent weniger als 2006 stehen für sie zu Buche. Für ihre 12,5 Prozent stehen der Linken noch sieben Sitze im Bezirksparlament zu. Damit wäre eigentlich Sozialstadtrat Knut Mildner-Spindler seinen Job los, denn die Piraten sind mit Glanz und Gloria ins Rathaus an der Yorckstraße eingezogen. 14,3 Prozent der Stimmen konnten sie auf sich vereinigen. Das bedeutet acht Sitze in der BVV und damit hätten die Piraten eigentlich auf eben jenen Stadtratsposten der Linken Anspruch. Die Sache hat allerdings einen Haken. Auf der Liste der Piraten standen gerade mal acht Namen. Drei davon kandidierten auch für das Abgeordnetenhaus. In das sind sie nun auch gewählt. Auf Landesebene gilt das gleiche. Die Piraten hatten 15 Kandidaten aufgestellt. Exakt so viele haben den Sprung in den preußischen Landtag geschafft. Für Friedrichshain-Kreuzberg heißt das nun, dass die Piraten auf drei Sitze in der BVV verzichten müssen und damit auch auf einen Bezirksstadtratsposten. Allerdings könnte einer der drei neuen Abgeordneten auch auf sein Landtagsmandat verzichten und stattdessen Bezirksstadtrat werden.</p>
<p>Nur noch eine Randnotiz ist die Tatsache, dass eine Partei aus der BVV rausgeflogen ist. Die FDP ist in Friedrichshain-Kreuzberg nicht mehr vertreten. Außer von den Piraten wurde sie im übrigen auch von Martin Sonneborns Spaßpartei &raquo;Partei&laquo; überholt (2,8%) , sowie von der BIG (1,6%) und NPD (1,0%).  Außerdem gab es mit 1,3% 0,4 Prozentpunkte mehr ungültige Stimmen, als Kreuzchen für die FDP.</p>
<p>Alle Ergebnisse der BVV-Wahl gibt es auf der <a href="http://www.wahlen-berlin.de/wahlen/BE2011/Ergebnis/region/bv-VI0200.asp?sel1=1052&#038;sel2=0655&#038;tabtitel=Friedrichshain-Kreuzberg">Webseite der Landeswahlleiterin</a>.</p>
 <p><a href="http://www.kiezundkneipe.de/?flattrss_redirect&amp;id=1873&amp;md5=25f5ccc3e4a1599083910bf68987fd2e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.kiezundkneipe.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Bezirk muss NPD-Plakate dulden</title>
		<link>http://www.kiezundkneipe.de/artikel/bezirk-muss-npd-plakate-dulden</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 12:05:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>psk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ausgerechnet in der Kreuzberger Lindenstraße, in Sichtweite des Jüdischen Museums hat die NPD Wahlplakate angebracht, auf denen der zynische Spruch »Gas geben« zu lesen ist. Der stellvertretende Bezirksbürgermeister Peter Beckers reagiert als Leiter der Ordnungsamtes darauf mit einer Untersagungsverfügung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1808" class="wp-caption alignleft" style="width: 302px;"><a href="http://www.kiezundkneipe.de/wp-content/uploads/2011/09/npd.jpg" rel="lightbox" title="Die NPD hat ihren Vorsitzenden Udo Voigt an einen Laternenmast gehängt und ihm die Worte: »Gas geben« in den Mund gelegt. Kreuzberger Farbbeutel-Kunstwerfer haben dazu ihr eigenes Statement abgegeben.<br />
Foto: psk"><img src="http://www.kiezundkneipe.de/wp-content/uploads/2011/09/npd-300x263.jpg" alt="" title="npd" width="300" height="263" class="size-medium wp-image-1808" /></a>Die NPD hat ihren Vorsitzenden Udo Voigt an einen Laternenmast gehängt und ihm die Worte: »Gas geben« in den Mund gelegt. Kreuzberger Farbbeutel-Kunstwerfer haben dazu ihr eigenes Statement abgegeben. <span class="alignright">Foto: psk</span></div>
<p>Ausgerechnet in der Kreuzberger Lindenstraße, in Sichtweite des Jüdischen Museums hat die NPD Wahlplakate angebracht, auf denen der zynische Spruch »Gas geben« zu lesen ist. Der stellvertretende Bezirksbürgermeister Peter Beckers reagiert als Leiter der Ordnungsamtes darauf mit einer Untersagungsverfügung. Der NPD wurde dabei ein Zwangsgeld angedroht, wenn sie nicht die Plakte mit dem Inhalt »Gas geben« und »Gute Reise« aus dem Straßenbild entfernen würde. »Bei den beiden Plakaten handelt es sich nach dem Verständnis eines unvoreingenommenen und verständigen Publikums um Äußerungen, die nicht zu billigen sind und die den Tatbestand der Volksverhetzung nach dem Strafgesetzbuch erfüllen, so dass ein behördliches Eingreifen geboten ist«, erklärt Dr. Peter Beckers. Das wurde am 7. September gegen Mittag als Pressemitteilung verbreitet. Doch letztlich blieb es nur bei dem Versuch, sich der rechten Wahlpropaganda zu entledigen.</p>
<p>Am gleichen Tag entschied die erste Kammer des Berliner Verwaltungsgerichts: Die Plakate dürfen hängen bleiben. Das Gericht wollte in den Inhalten keine Volksverhetzung sehen. Zwar schließt das VG nicht einmal aus, dass das »Gas geben« auf die Verfolgung der Juden im dritten Reich abzielt, aber die Kammer zieht auch in Betracht, dass eine andere Deutung möglich sei.</p>
<p>Die Kreuzberger haben allerdings schon vor Wochen ihre Haltung zu den Plakaten der NPD deutlich gemacht. In der Lindenstraße hängt kein einziges NPD-Plakat, das nicht durch Farbbeutel ziemlich unkenntlich gemacht wurde. Dabei hingen diese »Werbemittel« sowieso stets ganz oben an den Laternenpfählen. Wäre eigentlich auch ein guter Slogan für die NPD: »Höher hängen«.</p>
 <p><a href="http://www.kiezundkneipe.de/?flattrss_redirect&amp;id=1802&amp;md5=98e8a7fed897f5a58c85be307b8b4d5d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.kiezundkneipe.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die SPD schielt auf den Chefsessel</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 11:57:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>psk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin hat wieder die Wahl. Am 18. September sind rund zweieinhalb Millionen Berlinerinnen und Berliner dazu aufgerufen, über ein neues Abgeordnetenhaus abzustimmen und sich in ihren Bezirken neue Bezirksverordnete zu wählen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Sozialdemokraten wollen Bezirksrathaus zurückerorbern</h2>
<p>Berlin hat wieder die Wahl. Am 18. September sind rund zweieinhalb Millionen Berlinerinnen und Berliner dazu aufgerufen, über ein neues Abgeordnetenhaus abzustimmen und sich in ihren Bezirken neue Bezirksverordnete zu wählen.</p>
<p>Im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg sind rund 170.000 Bürger wahlberechtigt. Allerdings gingen vor fünf Jahren nur 55,9 Prozent von ihnen zur Wahl. Das waren noch einmal zwei Prozent weniger als im Landesschnitt.</p>
<p>Im Doppelbezirk Friedrichshain-Kreuzberg geht es jetzt um sechs statt um fünf Wahlkreise im Abgeordnetenhaus, drei in Kreuzberg und drei in Friedrichshain. Der große Gewinner bei der Wahl 2006 waren die Grünen mit 31,5, gefolgt von der SPD mit 28,1 Prozent. Die Linke, damals noch PDS, die bis dato in Form von Cornelia Reinauer noch die Bezirksbürgermeisterin gestellt hatte, landete bei der Abgeordnetenhauswahl mit 16,9 Prozent ebenso auf dem dritten Rang, wie bei den Wahlen zur BVV, so dass Franz Schulz die PDS-Politikerin beerben konnte.</p>
<p>Eine neue Komponente wird es dieses Mal geben. Die Piraten haben in  Umfragen drei Wochen vor der Wahl die FDP überholt. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, könnte es für die Grünen im Bezirk eng werden, ihre Spitzenposition zu halten. Die SPD hätte Chancen, die Rathausführung zurückzuholen.</p>
<p><em>Siehe auch: <a href="http://www.kiezundkneipe.de/artikel/moment-piraten">Kommentar zur Piratenpartei</a></em></p>
 <p><a href="http://www.kiezundkneipe.de/?flattrss_redirect&amp;id=1786&amp;md5=9ae983680bd64db0e12959d64fecd1ed" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.kiezundkneipe.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ideen gegen Lärm und Müll</title>
		<link>http://www.kiezundkneipe.de/artikel/ideen-gegen-laerm-und-muell</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Dec 2010 13:57:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cs</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit über zwei Jahren schwelt der Streit um die Admiralbrücke. Die einen lieben es, bei Pizza und Bier Gitarrenmusik lauschend den Sonnenuntergang über dem Landwehrkanal zu genießen, die anderen hassen die damit verbundenen Geräusch- und Müll­emis­sionen.


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			<content:encoded><![CDATA[<h2>Preisverleihung im Kreuzberger Rathaus</h2>
<p>Seit über zwei Jahren schwelt der Streit um die Admiralbrücke. Die einen lieben es, bei Pizza und Bier Gitarrenmusik lauschend den Sonnenuntergang über dem Landwehrkanal zu genießen, die anderen hassen die damit verbundenen Geräusch- und Müll­emis­sionen.</p>
<p>»Hört ihr Leut’, und lasst euch sagen, die Uhr hat viertel vor zehn geschlagen«, könnte ein moderner Kieznachtwächter allabendlich auf der Brücke singen und damit die Anwesenden humorvoll aber deutlich auf den Beginn der Nachtruhe hinweisen, schlägt Anwohnerin Jutta Ballweber vor. Ihr Vorschlag ist einer von fünf im Rahmen eines Ideenwettbewerbs prämierten Beiträgen für eine Verbesserung des Brückenklimas. Weitere Ideen sind die Verschönerung der Brücke durch Blumenbeete und Sitzgelegenheiten, ein als Kunstinstallation gestaltetes Dezibelmeter, ein Talentwettbewerb für Musiker, bei denen – angelehnt an eine Idee aus New York – Lizenzen für das Musizieren auf der Brücke verliehen werden, und die Schaffung eines alternativen attraktiven Orts, an dem nicht so viele gestört werden. Ein Sonderpreis ging an Monika Kopyczinski, die in einem fünfseitigen Papier detailliert die Problemsituation analysiert und mehrere Lösungsvorschläge ausgearbeitet hatte.</p>
<p>Der Ideenwettbewerb ist Teil des seit Mai laufenden Mediationsverfahrens »Streit entknoten«. Die insgesamt 500 Euro Preisgeld kommen aus dem Fördermitteltopf »Freiwilliges Ehrenamt« der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. </p>
<p>Bei der Preisverleihung im Kreuzberger Rathaus betonte Dr. Peter Beckers, Stadtrat für Wirtschaft, Bürgerdienste und Ordnungsamt, dass mit der Prämierung der Idee kein Anspruch auf Verwirklichung besteht und alle eingereichten Ideen in den weiteren Verlauf des Mediationsverfahren Admiralbrücke eingehen werden.</p>
<p>Nicht alle im Rathaus anwesenden waren indessen von den prämierten Ideen und dem Wettbewerb an sich angetan. Eine kleine Gruppe von Anwohnern machte ihrem Unmut über die Gesamtsituation immer wieder durch verärgerte Zwischenrufe Luft.</p>
 <p><a href="http://www.kiezundkneipe.de/?flattrss_redirect&amp;id=1675&amp;md5=7eb6f406ef1182183e982d449c20d1d3" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.kiezundkneipe.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Jutta Kalepky tritt zurück</title>
		<link>http://www.kiezundkneipe.de/artikel/jutta-kalepky-tritt-zurueck</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 14:24:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>psk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Die parteilose Baustadträtin Jutta Kalepky tritt zum 14. Dezember von ihrem Amt zurück. Dies teilte sie Bezirksbürgermeister Dr. Franz Schulz, wie aus einer Pressemitteilung des Bezirksamtes hervorgeht, heute mit.</p>
<p>Die parteilose Architektin war 2006 auf dem Ticket der Grünen ins Bezirksamt eingezogen. Dort erbte sie von ihrem neuen Chef, dem Bezirksbürgermeister Dr. Franz Schulz, das Bauamt. <a href="http://www.kiezundkneipe.de/artikel/jutta-kalepky-tritt-zurueck">(...)</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die parteilose Baustadträtin Jutta Kalepky tritt zum 14. Dezember von ihrem Amt zurück. Dies teilte sie Bezirksbürgermeister Dr. Franz Schulz, wie aus einer Pressemitteilung des Bezirksamtes hervorgeht, heute mit.</p>
<p>Die parteilose Architektin war 2006 auf dem Ticket der Grünen ins Bezirksamt eingezogen. Dort erbte sie von ihrem neuen Chef, dem Bezirksbürgermeister Dr. Franz Schulz, das Bauamt. Allerdings hatte Schulz aus dem Ressort wesentliche Teile herausgeschnitten und seinem eigenen Amt zugeschlagen.</p>
<p>Zuletzt war Jutta Kalepky massiv in die Kritik geraten, als sich die Baumaßnahmen in der neuen Friedrich-Ludwig-Jahn-Sekundarschule so massiv verzögert hatten, dass für die Schüler zu Schuljahresbeginn Ausweichquartiere gesucht werden mussten.</p>
<p>Ob ihr Rücktritt damit zusammenhängt, ist unklar. Jedenfalls begründete Jutta Kalepky ihren Rückzug aus dem Rathaus mit dem mangelnden Vertrauen in ihre Arbeit.</p>
<p>Am 15. Dezember tritt die Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg wieder zusammen. Dann soll auch ein neuer Baustadtrat gefunden werden. Nach dem Parteienproporz steht dieses Amt den Grünen zu, die in der BVV über die Mehrheit verfügen.</p>
 <p><a href="http://www.kiezundkneipe.de/?flattrss_redirect&amp;id=1661&amp;md5=d77e32047b139bcebd5d684445a22a95" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.kiezundkneipe.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Beim falschen Namen steigt die Miete</title>
		<link>http://www.kiezundkneipe.de/artikel/beim-falschen-namen-steigt-die-miete</link>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 13:57:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>psk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Und ganz am Schluss fällt dann doch noch ein Wort, auf das viele gewartet haben: Verfassungsbeschwerde. Die Pressekonferenz, zu der Bezirksbürgermeister Dr. Franz Schulz (Grüne) geladen hatte, offenbarte nicht nur die derzeit beklagten Missstände in der Fanny-Hensel-Siedlung, sondern auch einen schwindelerregenden Abgrund, in den bald noch viel, viel mehr Mieter blicken könnten. Nach dem Auslaufen der Anschlussförderung für den sozialen Wohnungsbau, der schon 2003 beschlossen wurde, zeigen sich nun für viele Mieter die dramatischen Folgen. Ihre Miete kann  nun von einem Tag auf den anderen drastisch steigen. Mieterhöhungen können rückwirkend eingefordert werden, und Mieter, die nicht bezahlen können, müssen innerhalb von zwei Wochen die Wohnung räumen.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Fanny-Hensel-Kiez-Bewohner bangen um ihre Wohnungen</h2>
<p>Und ganz am Schluss fällt dann doch noch ein Wort, auf das viele gewartet haben: Verfassungsbeschwerde. Die Pressekonferenz, zu der Bezirksbürgermeister Dr. Franz Schulz (Grüne) geladen hatte, offenbarte nicht nur die derzeit beklagten Missstände in der Fanny-Hensel-Siedlung, sondern auch einen schwindelerregenden Abgrund, in den bald noch viel, viel mehr Mieter blicken könnten. Nach dem Auslaufen der Anschlussförderung für den sozialen Wohnungsbau, der schon 2003 beschlossen wurde, zeigen sich nun für viele Mieter die dramatischen Folgen. Ihre Miete kann  nun von einem Tag auf den anderen drastisch steigen. Mieterhöhungen können rückwirkend eingefordert werden, und Mieter, die nicht bezahlen können, müssen innerhalb von zwei Wochen die Wohnung räumen.</p>
<p>Dabei müssen die Besitzer die Miete nicht unbedingt bei jedem und alle Mieten gleich erhöhen. Der Sprecher der Mietervertretung der Fanny-Hensel-Siedlung, Sebastian Jung, beobachtete, dass im Haus 5 und 5a  in den Wohnungen über 90 Quadratmeter nur türkische und arabische Mitbewohner von den teils drastischen Mieterhöhungen betroffen waren, Bewohner mit deutschen und polnischen Namen hingegen nicht. Als sich Jung bei dem Vermieter nach dieser Merkwürdigkeit erkundigte, flatterte auch ihm eine bedeutende Mieterhöhung ins Haus, mit dem Verweis darauf,  dies sei doch der beste Beweis dafür, dass die Mieterhöhungen nichts mit der Herkunft des Mieters zu tun hätten. </p>
<p>Vom Senat und den städtischen Wohnungsbaugesellschaften ist entgegen großmundiger Ankündigung nichts zu erwarten. Weil nun 23 Parteien aus dem Siedlungsteil I ausziehen müssen, sollte die städtische Wohnungsbaugesellschaft entsprechende Angebote unterbreiten. Diese sollten nur zwei Bedingungen erfüllen: Sie sollten einigermaßen ortsnah gelegen sein und vor allem bezahlbar, weil viele der Betroffenen von ALG II leben. Bekanntlich bezahlt das Jobcenter die Miete von ALG-II-Empfängern nur bis zu einer gewissen Höhe. Diese Bedingung erfüllte nur  eines von 34 Angeboten. Acht Angebote lagen in anderen Bezirken, eines sogar in einem anderen Bundesland.</p>
<p>Alles in allem sind 28.000 Mieter in ganz Berlin von den explodierenden Mieten bedroht, weiß Reiner Wild vom Mieterverein Berlin. Er weist darauf hin, dass hier eine eklatante Lücke im Mieterschutz klafft. </p>
<p>Helfen könnte hier nur der Senat, doch statt Hilfe sieht Franz Schulz nur Ablehnung: »Die Senatverwaltung verweigert sich einem Runden Tisch«, erklärt er. Er spricht von einer »sozialpolitischen Schweinerei.«</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Alkoholfrei in den Mai</title>
		<link>http://www.kiezundkneipe.de/artikel/alkoholfrei-in-den-mai</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 19:14:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rsp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer am Morgen eines 2. Mais zwischen Mariannenplatz und Kotti durch die Straßen von Kreuzberg 36 schlendert, darf sich auf das Durchwaten etlicher Scherbenhaufen gefasst machen. Wenn es nach dem Bezirksamt geht, soll sich das dieses Jahr ändern.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Bezirksamt verhängt Verkaufsverbot für Glasflaschen</h2>
<p>Wer am Morgen eines 2. Mais zwischen Mariannenplatz und Kotti durch die Straßen von Kreuzberg 36 schlendert, darf sich auf das Durchwaten etlicher Scherbenhaufen gefasst machen. Wenn es nach dem Bezirksamt geht, soll sich das dieses Jahr ändern.</p>
<div id="attachment_1533" class="wp-caption alignleft" style="width: 302px;"><a href="http://www.kiezundkneipe.de/wp-content/uploads/2010/04/erstermai-flaschensammler.jpg" rel="lightbox[1532]"><img src="http://www.kiezundkneipe.de/wp-content/uploads/2010/04/erstermai-flaschensammler-300x205.jpg" alt="" title="Bald arbeitslos? (Glas-)Flaschensammler auf dem Mariannenplatz<br />
Foto: rsp" width="300" height="205" class="size-medium wp-image-1533" /></a>Bald arbeitslos? (Glas-)Flaschensammler auf dem Mariannenplatz <span class="alignright">Foto: rsp</span></div>
<p>In einem im Internet veröffentlichten <a href="http://www.berlin.de/ba-friedrichshain-kreuzberg/verwaltung/org/bzbmbuero/myfest/index.html">Schreiben</a> teilte man Mitte März den Anwohnern und ansässigen Gewerbetreibenden mit, dass dieses Jahr ein umfassendes Verkaufsverbot für Glasflaschen und Getränkedosen bestehe. Darüber hinaus dürfe an Anwohnerständen kein Alkohol mehr ausgeschenkt werden, auch nicht in Pappbechern. Auch wolle man die ohnehin bestehenden gesetzlichen Regelungen zu Ladenöffnungszeiten konsequent verfolgen. Im Klartext heißt das, dass Kiosk- und Spätkaufbesitzer ihre Geschäfte nicht öffnen dürfen und auch Dönerläden und Kneipen der Außer-Haus-Verkauf von Glasflaschen untersagt ist.</p>
<p>Begründet wird das Verkaufsverbot mit der Unfallgefahr, aber auch mit der besonderen Eignung von herumliegenden Flaschen als Wurfgeschoss bei den alljährlichen Randalen. Und »auch gefüllte Dosen«, so der stellvertretende Bezirksbürgermeister Dr. Peter Beckers, »sind Wurfgeschosse.«</p>
<p>Mit Vorgaben oder Vorschlägen der Polizei habe die neue Regelung nichts zu tun, vielmehr handle es sich Ideen der MyFest-Organisatoren, erklärte Beckers weiter. Betroffen ist das gesamte Areal zwischen Mariannenplatz, Oranienplatz und Skalitzer Straße.</p>
<p>Eben dort, Skalitzer Ecke Mariannenstraße, befindet sich der Getränkehändler, der am 1. Mai vermutlich den größten Umsatz erwirtschaftet: Die Aral-Tankstelle von Thomas Kalweit. Laut Beckers soll das Flaschenverkaufsverbot auch hier gelten.</p>
<h2>Glasflaschenverkaufsverbot soll auch für Tankstelle gelten</h2>
<p>Für Thomas Kalweit würde ein Verkaufsverbot einen Umsatzausfall von 40.000 Euro bedeuten, immerhin mehr als ein Viertel des MyFest-Etats. Bescheid gesagt hat ihm indessen noch niemand. »Da kann man mir auch nicht mit Staatsraison kommen«, sagt der Aral-Pächter, der der Angelegenheit aber gelassen entgegensieht und auch auf die Lobby seiner ‚Company‘ vertraut.</p>
<p>Das mit der Regelung einhergehende faktische Alkoholverkaufsverbot hält er selbst für keine gute Idee: »Solange die immer noch ihren Alkohol kriegen, sind sie friedlich.«</p>
<p>Wenn er wirklich kein Bier verkaufen darf, wird er seine Tankstelle am 1. Mai einfach schließen. Das wäre ärgerlich für die Einsatzkräfte von Polizei und Rettungsdienst, dient ihnen doch die Tankstelle traditionell auch als eine Art Knotenpunkt und Rückzugsort.</p>
<p>Noch ist nicht hundertprozentig sicher, ob sich das Flaschenverbot tatsächlich auch auf die Aral-Tankstelle bezieht, und Kalweit will erst einmal abwarten, bis er direkt vom Ordnungsamt angesprochen wird. Fest steht aber schon jetzt, dass das Vorhaben des Bezirksamts in der Umsetzung nicht unproblematisch sein wird. Das Mitbringen von Flaschen in die ‚Bannmeile‘ ist nicht verboten, folglich wird es auch keine Taschenkon­trollen geben, die, wie es hieß, ohnehin nicht politisch gewünscht seien. So dürfte es, was den Alkoholkonsum aber auch die Anzahl potentieller »Wurfgeschosse« angeht, kaum einen Unterschied zu den Vorjahren geben, in denen teilweise sogar noch Mehrweg-Flaschen zum Zwecke der Müllvermeidung propagiert wurden.</p>
<p>Für Kalweit, aber vor allem auch die vielen kleinen Geschäfte in der Festzone werden die Umsatzeinbußen sicher spürbar sein. Profitieren werden höchstens die Betreiber der wenigen Alkohol ausschenkenden Stände, die in der Nähe von Bühnen genehmigt werden. Abzuwarten bleibt, wie die Besucher angesichts der Mangelsituation reagieren. Ob Alkoholentzug bei den Feierwilligen zur guten Laune beiträgt, ist wohl eher ungewiss.</p>
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