Neue Lust auf Gegenwartskunst im Kiez

Ein Rückblick auf die 16. ART Kreuzberg

Die 16. ART Kreuzberg zeigte eindrucksvoll, wie unmittelbar zeitgenössische Kunst im Stadtteil wirken kann: Drei Tage lang wurde der Kiezraum auf dem Dragonerareal zum offenen Treffpunkt für Kunst, Begegnung und Austausch. Rund 30 Positionen aus Malerei, Grafik, Fotografie, Lichtkunst, Performance und Kalligrafie boten einen vielseitigen Einblick in das aktuelle Kunstschaffen im Kiez. Besonders lebendig wurde das Festival durch die Öffnung in den Stadtraum: Cafés, Restaurants, Höfe und private Atelierwohnungen verwandelten sich in temporäre Kunstorte. Das verlieh der Veranstaltung eine offene und bewegliche Atmosphäre.

Besucherinnen und Besucher in einem Ausstellungsraum mit Gemälden und Fotografien an den Wänden.Offener Kunstort. Foto: F. Meynersen

Musik, Lesungen, ein Kurzvortrag, die Präsentation des Grafikkalenders, Artist Talks und geführte Rundgänge bereicherten das Programm und wurden von rund 300 Besucher*innen wahrgenommen.

Die Kooperation mit Upstadt e. V. / Glox stärkte die lokale Vernetzung. Die Nähe zur Ausstellung »Kreuzberg« im Gropius Bau schuf zudem eine spannende Perspektive: Während das Museum den Stadtteil historisch rahmt, zeigt ART Kreuzberg aktuelle Kunst dort, wo sie entsteht – mitten im Kiez.

Erschienen in der gedruckten KuK vom Oktober 2026 (auf Seite 7).

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