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Sport

5. Oktober 2018 (16:04)

Alleine am Südstern

Zuschauer sehen den sensationellen Alleingang des neuen Marathonweltrekordhalters

Kipchoge und der letzte Hase: Auf der Gneisenaustraße war der Olympiasieger schon ziemlich alleine. Foto: ksk

Es war einiges anders beim Berlin-Marathon 2018. Erdoğan-Besuch und Bayern-Gastspiel hatten schon für eine Vorverlegung gesorgt. Die Startzeiten hatten sich geändert, aber das eigentlich Sensationelle ereignete sich auf dem 42 Kilometer langen Rundkurs.

Zuschauer, die schon früh an der Strecke standen, um die Spitzenläufer anzufeuern, erlebten eine kolossale Überraschung. Es gab nicht mehrere Spitzenläufer zu bejubeln, sondern genau einen einzigen. Das hatte es in dieser Form noch nicht gegeben. Als der Kenianer Eliud Kipchoge schon fast am Südstern war, erreichten seine Verfolger gerade den Hermannplatz. Nur drei Tempomacher begleiteten ihn noch, von denen auf der Gnei­se­nau­straße zwei auch noch ausstiegen. 

In all den Jahren war es stets so gewesen, dass sich auf der langen Geraden zwischen Hermannplatz und Yorckstraße eine Spitzengruppe von vier bis fünf Läufern belauert hatte. Doch der 33-jährige Kenianer, der im Jahr zuvor beinahe an den Sohlen seiner Laufschuhe gescheitert wäre – und trotzdem gewann – ließ dieses  Jahr schon nach wenigen Kilometern keine Zweifel mehr aufkommen, wer hier der Sieger sein würde. 

In Kreuzbergs Süden, der etwa die Hälfte des Rennens markierte, war im Grunde alles entschieden. Dass es auch noch einen Weltrekord geben sollte, war mindestens zu erahnen. Doch mit seiner Fabelzeit von 2:01:39h schockte Kipchoge die Fachwelt. Inzwischen wird munter darüber spekuliert, wann Berlin erstmals einen Marathonläufer sehen wird, der die Strecke unter zwei Stunden meistert.

Keine Chance hatte auch die rbb-Marathonstaffel, die seit einigen Jahren versucht, schneller als der jeweilige Sieger zu sein. Das hatte zuletzt auch immer wieder geklappt. Doch dieses Mal scheiterte die Staffel nicht nur an dem Fabelweltrekord Kipchoges. Bei Kilometer 19 auf der Gneisenaustraße suchte der Staffelläufer vergebens nach seinem Partner, dem er den Staffelstab hätte übergeben können. Der hatte sich beim Warmmachen verlaufen und war nicht rechtzeitig in die Wechselzone gekommen. So musste der Läufer für den Abschnitt Kilometer 18 bis 19 auch noch den 20. Kilometer in Angriff nehmen. Damit waren die Chancen dahin.

Der Stimmung tat das keinen Abbruch. Im Kiez begleiteten wieder Tausende von begeisterten Zuschauern bei strahlendem und windstillem Wetter diesen größten deutschen Sportwettbewerb. Fast 45.000 Läufer waren dieses Mal auf die Strecke gegangen, von denen 40.775 auch das Ziel erreichten.

Erschienen in der gedruckten KuK vom Oktober 2018.

Politik

17. Juli 2018 (15:30)

Gegendarstellung

Gegendarstellung der Neue Riehmers Hofgarten GmbH zum Beitrag »Drohung gegen Spekulanten« vom 06.07.2018

Sie schreiben unter www.kiezundkneipe.de am 06.07.2018 unter der Überschrift »Drohung gegen Spekulanten« in Bezug auf Riehmers Hofgarten:

Bereits im vergangenen Jahr hatten die Eigentümer mit ihren Plänen, das Yorck-Kino abzureißen, von sich hören gemacht. Die dafür notwendige Genehmigung hatte der Bezirk jedoch nicht (…)

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Kiez

10. Juli 2018 (15:26)

Nachbarschaftshaus wieder eröffnet

Nach fast einem Jahr Renovierungsarbeiten ist das Nachbarschaftshaus Urbanstraße wieder geöffnet – die Außen- und Dacharbeiten gehen aber weiter.

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Tageskommentar

6. Juli 2018 (11:15)

Handbuch gefunden

Fast könnte man meinen, das Bezirksamt habe beim Aufräumen zufällig ein längst vergessenes Arsenal an Folterwerkzeugen gefunden, mit dem man endlich Immobilienspekulanten das Leben schwer machen kann – nach zwei Jahrzehnten des Zuschauens.

Doch auch wenn es zweifellos politische Versäumnisse – sowohl auf Bezirks-, als auch auf Landesebene – gegeben hat, ist dieser Eindruck falsch. (…)

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Politik

6. Juli 2018 (11:09)

Drohung gegen Spekulanten

In Riehmers Hofgarten stehen gut zwei Dutzend Wohnungen leer. Der Bezirk droht dem verantwortlichen Investor jetzt mit Zwangsmaßnahmen.

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In eigener Sache

23. Mai 2018 (18:47)

Justitia hat gesprochen

Die Kiez und Kneipe ist verurteilt worden und bittet erneut um Eure Hilfe

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Kiez

4. Mai 2018 (14:58)

Karneval verkehrt herum

Neuerung beim Karneval der Kulturen: Die Parade wechselt 2018 die Richtung und startet an den Yorckbrücken.

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