Was man über das Corona-Virus wissen muss

Händewaschen

Gründliches Händewaschen ist eine ganz zentrale Abwehrstrategie gegen das Corona-Virus. Wie das funktioniert, kann man sich z.B. in diesem lustigen Video ansehen. Und wie wichtig es ist, lernt man von diesen sehr eindrücklichen Fotos im »Tagesspiegel«.

Abstand halten

Das Virus überlebt auch eine Weile auf Oberflächen, wird aber anscheinend vor allem durch Anhusten oder eine feuchte Aussprache weiter verbreitet. Deshalb gilt: Zu Menschen, die nicht im gleichen Haushalt wohnen, mindestens 1,5 bis 2 Meter Abstand halten! Schwere Zeiten für Leute, die gerne mit anderen rumknutschen

Mundschutz

Normale Atemschutzmasken schützen vermutlich nicht vor Corona, können aber evtl. verhindern, dass andere von einem selbst ungewollt angesteckt werden. Da der Markt inzwischen leergekauft ist, sollten professionelle Masken Ärzten und Pflegern vorbehalten bleiben. Es wird aber zunehmend als »Akt der Höflichkeit« angesehen, sich selber welche zu basteln.

Symptome

Die Symptome von Covid-19 ähneln auf den ersten Blick einer Erkältung oder einer Grippe. Besonders auffällig dabei sind Fieber und ein trockener Husten. Bereits im März hat der »Spiegel« die wichtigsten Ähnlichkeiten und Unterschiede übersichtlich zusammengestellt.

In Leichter Sprache

Das Bundesgesundheitsministerium hat wichtige Informationen in Leichter Sprache zusammengestellt mit einem PDF, das man sich herunterladen kann. Überhaupt sind auf der Corona-Seite des Ministeriums sehr viele nützliche Beiträge, Tipps, Links und Informationsplakate versammelt – darunter auch ein Video in Gebärdensprache.

Neueste Zahlen

Die offiziellen Zahlen zu den Corona-Infizierten in Deutschland und in den einzelnen Bundesländern werden jeden Tag gegen 10 Uhr vom Robert Koch Institut mit Stand 0:00 Uhr bekannt gegeben. Meistens sind sie dann aber auch schon wieder überholt. Aktueller und genauer ist die Datensammlung der Berliner Morgenpost.

Berliner Regeln

Der Berliner Senat hat mit Wirkung vom 23. März umfangreiche Kontaktbeschränkungen beschlossen. Eine sehr hilfreiche Übersicht dazu findet sich hier. Dort gibt es auch weitere Erläuterungen für Handel, Gastronomie, Schulen, Krankenhäuser, Pflegeheime und für Privatpersonen.

(Stand: 31.03.2020; ohne Gewähr)

 

 

Erschienen in der gedruckten KuK vom April 2020.

Mag Lupinen und Glockenblumen

Wildes Kreuzberg: Waldmaus (Apodemus sylvaticus) / Mindestens drei Familien sind im Kiez unterwegs

An der Kreuzung Mittenwalder / Gneisenaustraße wohnen mindestens drei Mäusefamilien. Die eine ist hinter einem Regenfallrohr gleich rechts vom Edeka-Markt zu Hause. Nachts wagen sich die Angehörigen mutig aufs Trottoir, schnuppern neugierig auf der Baumscheibe herum, wo im Moment schöne gelbe Narzissen blühen, (…)

Erschienen in der gedruckten KuK vom April 2020.

Corona blockiert den letzten Weg

Man könnte in diesen Zeiten auf den leicht makaberen Gedanken kommen, dass es ja doch noch Corona-krisensichere Berufe geben müsste, etwa Bestatter. Doch überraschenderweise ist auch diese Branche von der Covid-19-Krise direkt betroffen. Schnell bleibt einem das Lachen im Halse stecken, wenn man hört, was Kiezbestatter Klaus-Uwe Mecklenburg zu berichten hat.

Erschienen in der gedruckten KuK vom April 2020.

Virenfreie Livekultur

Auch auf den Musik- und Kabarettbühnen des Kiezes herrscht derzeit so etwas wie Notbetrieb. Das BKA beispielsweise bietet einige seiner geplanten Veranstaltungen als Livestream »aus dem BKA Theater Hauptstadtstudio« an. Einige der Stammmusiker des Yorckschlösschens haben ebenfalls eigene Streamingangebote ins Leben gerufen.

Die KuK erscheint weiter

Geschrumpfte Notausgabe im April

Das Corona-Virus ist auch an der Kiez und Kneipe nicht ganz spurlos vorübergegangen. Zwar fühlen sich alle Mitarbeiter gesund und wohl, doch trotzdem produzieren wir diese Ausgabe nicht in den vertrauten Redaktionsräumen, sondern – mit einer Ausnahme – am heimischen Computer, und verbunden sind wir alle über das Netz.

Viele unserer Kunden und (…)

Erschienen in der gedruckten KuK vom April 2020.

Rettet die Zweitwohnzimmer!

Kreuzberger Kneipen & Clubs brauchen Unterstützung

Kneipen, Bars und Clubs gehörten zu den ersten von den Corona-Eindämmungsmaßnahmen betroffenen Institutionen. Bereits ab 15. März 0:00 Uhr und bis mindestens 19. April haben alle Wirte Zwangspause. Ob die Regelungen im April gelockert werden, steht dabei ebenso in den Sternen wie die Frage, welcher Gastronom den hundertprozentigen Umsatzausfall überlebt (…)

Nicht mehr draußen spielen

Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg schließt Spielplätze

Auch in Friedrichshain und Kreuzberg werden ab sofort die Spielplätze gesperrt, um die Corona-Pandemie weiter einzudämmen. Dies teilte das Bezirksamt soeben in einer Pressemitteilung mit.

Die komplette Pressemitteilung:

Bis auf weiteres sind auch in Friedrichshain-Kreuzberg die Spielplätze geschlossen. Dies geschieht nach Abstimmung zwischen den Berliner Gesundheitsstadträten am gestrigen Abend und auf Empfehlung unseres Amtsarztes.

Diese (…)

Kreuzberg war immer sein Sehnsuchtsort

Der Maler und Poet Kurt Mühlenhaupt hat nun in der Fidicinstraße 40 ein eigenes Museum

Erst einmal gibt es ein herzhaftes Frühstück mit frischen Brötchen und leckerem Käse, und Christina Schulz berichtet schon mal ein wenig über den Umzug: »Wir hatten nie ein festes Datum, das hat so vor zwölf, vierzehn Monaten angefangen.« Kiste um Kiste (…)

Erschienen in der gedruckten KuK vom März 2020.

Ja, wenn wir alle Hamster wären

Als bei meinem Onkel-Edeka-Laden an der Ecke neulich das 3-lagige Klopapier ausverkauft war, hätte ich eigentlich schon etwas ahnen müssen. Doch erst ein paar Tage später fiel mir auf, dass etwas ganz gehörig nicht stimmte: In der ansonsten stets mit einer großen Auswahl an TK-Pizza gefüllten Kühltruhe herrschte – bis auf eine Packung ungenießbare Gut-und-günstig-Edelsalami – gähnende Leere. Auch das Konservendosenregal wirkte einigermaßen ausgedünnt, und bei den Süßigkeiten sah es aus wie kurz nach dem Weihnachtsschlussverkauf Anfang Januar. Kein Zweifel: Meine sonst so besonnenen Kiezmitbewohner waren der Corona-Panik anheimgefallen und hatten Hamsterkäufe getätigt!

Erschienen in der gedruckten KuK vom März 2020.

Türkische Nächte

Typisch Kreuzberg, konnten wir natürlich für den Türkischen Beitrag nicht nur bei einer Person bleiben. Da holen wir uns doch schon mehrere Meinungen ein. Zum einen sind das Cansel Kı­zıl­te­pe (SPD), MdB, zum anderen Erbatur Çavuşoğlu, der Inhaber des Plattenladens Lefter Records in der Gneisenaustraße.

Kreuzberg geceleri uzun

Die Bundestagsabgeordnete Cansel Kı­zıl­te­pe (SPD): Es ist schön, den (…)

Erschienen in der gedruckten KuK vom März 2020.