Leleland gekündigt

Ukulelenfachgeschäft schließt Ende März

Über 15 Jahre lang hat Harry Truetsch Kreuzberg und den Rest der Welt mit Ukulelen versorgt. Mit rund 250 unterschiedlichen Modellen dürfte das Leleland in der Gneisenaustraße eines der am besten sortierten Musikalienfachgeschäfte für die viersaitigen Instrumente sein. Doch Ende März ist Schluss damit: Der Vermieter hat den Vertrag für die Gewerbeimmobilie gekündigt und Harry und das Leleland müssen raus. Zwar hatte sein Anwalt noch eine Verlängerung des Mietvertrags heraushandeln können, doch ging damit auch eine Erhöhung der Miete von 1200 auf 3000 Euro einher – als er den Laden 2009 angemietet hatte, waren es noch 860 Euro.

»Wenn ich einen günstigen Laden finde, würde ich eventuell weitermachen«, sagt er. Danach sieht es derzeit aber nicht aus. Deshalb läuft ab sofort der Räumungsverkauf. Wer noch auf der Suche nach einer guten Ukulele ist, sollte sich die Chance also nicht entgehen lassen.

Für Harry am ärgerlichsten aber ist, dass zu dem Laden auch die dahinterliegende Wohnung gehört, in der er lebt. Einen Wohnberechtigungsschein hat er beantragt, aber eine Ausweichwohnung ist noch nicht gefunden.

Erschienen in der gedruckten KuK vom März 2025 (auf Seite 7).

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Erschienen in der gedruckten KuK vom Februar 2025 (auf Seite 14).

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Erschienen in der gedruckten KuK vom Januar 2025 (auf Seite 14).

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Erschienen in der gedruckten KuK vom Januar 2025 (auf Seite 3).

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Erschienen in der gedruckten KuK vom Dezember 2024 (auf Seite 14).

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Erschienen in der gedruckten KuK vom Dezember 2024 (auf Seite 2).

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Erschienen in der gedruckten KuK vom November 2024 (auf Seite 1).