»Zossener Platz« eröffnet

Neue Perspektiven für den Bergmannkiez

Am 5. September haben über 100 Anwohner*innen gemeinsam mit der Initiative Leiser Bergmannkiez symbolisch den »Zossener Platz« eröffnet. Für einige Stunden wurde die Einmündung der Zossener Straße in die Bergmannstraße zum Ort der Begegnung: Nachbar*innen kamen ins Gespräch, Kinder und ihre Eltern nutzten den neu gewonnenen Freiraum zum Bewegen, und viele spontane Besucher*innen diskutierten über die weiteren Schritte der Verkehrsberuhigung.

Zahlreiche Menschen stehen an einer Straßenkreuzung hinter einem gespannten Band zur symbolischen Platzeröffnung.Symbolische Eröffnung des »Zossener Platzes«. Foto: leiser-bergmannkiez.de

Die Aktion machte anschaulich, welches Potenzial in der seit Jahren diskutierten Verkehrsberuhigung der Achse Zossener Straße/Friesenstraße steckt. Wo heute noch Durchgangsverkehr dominiert, könnte mit einigen wenigen Schildern ein sicherer und lebenswerter Stadtraum für alle entstehen.

Breite Unterstützung erhielt die Initiative von Katrin Schmidberger (Bündnis 90/Die Grünen), Michael Efler (Die Linke), Britt Schlünz (SPD) sowie Inge Lechner von Changing Cities, die im Anschluss in kurzen Redebeiträgen Stellung bezogen. Die Rednerinnen und Redner bekräftigten ihre Unterstützung für die Verkehrsberuhigung und stellten sich hinter das durch Grüne, Linke und SPD 2020 in der Bezirksverordnetenversammlung unter intensiver Beteiligung der Anwohner*innen beschlossene Verkehrskonzept für den Bergmannkiez .

Die große Resonanz auf die Veranstaltung zeigt, dass viele Menschen im Kiez die Umsetzung dieser Beschlüsse weiterhin unterstützen und sich pragmatische Lösungen wünschen.

Erschienen in der gedruckten KuK vom Oktober 2026 (auf Seite 14).

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