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Flaschenhalsproblem flugs gelöst

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Wiesbaden war der Vorreiter

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Gedenkbibliothek vor ungewisser Zukunft

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Das KuK-Büro in der Fürbringerstraße 6

Kiez

5. Mai 2014 (13:00)

Flaschenhalsproblem flugs gelöst

Neues Gelände vollendet Parktryptichon am Gleisdreieck

ÜBER DIESE BRÜCKE muss man gehn, wenn man vom Ost- in der Flaschenhalspark will.

Foto: pskÜBER DIESE BRÜCKE muss man gehn, wenn man vom Ost- in der Flaschenhalspark will. Foto: psk

Eigentlich ist man von dieser Stadt ja anderes gewöhnt. Gibt es bei einem Projekt Probleme, dann scheint es fast ein Naturgesetz zu sein, dass die nächste Hiobsbotschaft bald folgt und alles immer schlimmer wird. Das beste Beispiel ist die nicht enden wollende Pannenserie des geplanten Berliner Großflughafens.

Da tut es doch gut, wenn es auch anders geht. Der Start des neusten Parks in Berlin stand unter keinem besonders günstigen Stern. Und wäre dieser Schildbürgerstreich nicht passiert, dann wüssten die meisten Berliner wohl noch nicht einmal, dass die urbane Parklandschaft um eine weitere Liegenschaft erweitert worden ist.

Der sogenannte »Flaschenhalspark« vollendet das Parktryptichon am Gleisdreieck, das nun von der Monumentenstraße bis direkt vor den Potsdamer Platz reicht. Allerdings war es zunächst nicht möglich, den Weg direkt zurückzulegen. Die vierspurige Yorckstraße trennte Ost- und Westpark von ihrem neuen Anhängsel. Angesichts von mehr als einem Dutzend Brücken, die an dieser Stelle über die Yorckstraße führen, war es schon ziemlich absurd, dass Fußgänger erst ein- oder zweihundert Meter in die eine oder andere Richtung gehen mussten, um eine Fuß­gänger­ampel zu finden. Dort, wo sich Ostpark und Flaschenhalspark hätten treffen sollen, hinderten Absperrungen Fußgänger daran, die Straße zu überqueren, allerdings nur mit mäßigem Erfolg.

Dabei wäre eine Brückenanbindung ja für 2015 eingeplant gewesen.

Und dann ging plötzlich alles ganz ganz schnell. Kaum hatten die ersten Unmutsäußerungen die Presse erreicht, wurde rasche Abhilfe versprochen. Noch vor dem 1. Mai solle eine Verbindung geschaffen werden – am 17. April wurde die Fußgänger- und Radfahrerbrücke eröffnet.

Sie führt in einen schmalen Park, der so ganz anders ist als seine beiden großen Geschwister. Auf den rund sechs Hektar Fläche ist alles viel ruhiger, viel beschaulicher. Lediglich zwei Schaukeln gibt es als Zeitvertreib und unter der Monumentenbrücke ein Basketballfeld, dem aber noch die Körbe fehlen.

Ansonsten ist es ein Platz für Eisenbahnnostalgiker, die sich an Überresten von antiken Signalanlagen oder der Ruine eines Stellwerks erfreuen können. Das Ganze hat etwas Verträumtes, ja Verwunschenes.

Im Süden endet der Park etwas abrupt unter der Monumentenbrücke. Aber da soll auch noch nicht endgültig Schluss sein. Die Verbindung zum Südkreuz soll der nächste Abschnitt sein, der in Angriff genommen wird.

Erschienen in der gedruckten KuK vom Mai 2014.

Kultur

5. Mai 2014 (12:30)

Wiesbaden war der Vorreiter

Zehn nationale und internationale Partnerschaften pflegt der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg. Da sind exotische dabei, wie San Rafael del Sur in Nicaragua oder noch recht junge wie mit Oborischte, einem Stadtbezirk von Sofia, die es erst seit 1999 gibt.
Eine Partnerschaft sticht jedoch heraus. Die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden und der damalige Westberliner Bezirk Kreuzberg schlossen vor 50 Jahren eines Städtepartnerschaft – und das war die allererste.

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Politik

8. März 2014 (17:02)

Gedenkbibliothek vor ungewisser Zukunft

Sanierungsbedarf vermutlich im dreistelligen Bereich

Die Amerika-Gedenkbibliothek (AGB) feiert im September einen runden Geburtstag. Sie wird 60. Es kann durchaus sein, dass es um das in die Jahre gekommene Gebäude in den nächsten Jahren einigen Wirbel geben könnte.

Alles begann damit, dass der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit auf die Idee kam, dass Berlin eine neue Landeszentral-Bibliothek brauche. (…)

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Kiez

6. Dezember 2013 (16:40)

Edel sei das Wohnen oder bezahlbar und gut

Es sind meist kleine Schrauber, die dort untergekommen sind, ein Autohaus, eine Taxischule. Es ist nun nicht gerade die Perle Kreuzbergs. Aber eine ganze Menge steht unter Denkmalschutz, denn geschraubt wird hier auf historischem Boden. Doch um den Hinterhof geht es. 4,2 Hektar in Innenstadtlage, mehr oder minder unbebaut – da läuft jedem Immobilienschaffenden doch das Wasser im Munde zusammen – und wer damit nichts zu tun hat, aber in der Yorck- oder Großbeerenstraße wohnt, fängt schon reflexartig an, mit dem Zähnen zu knirschen.

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Politik

6. Dezember 2013 (16:23)

Jugendeinrichtungen müssen bluten

Ob das Statthaus Böcklerpark, der Drehpunkt oder der Wasserturm in der Fidicinstraße – sie müssen mit weniger Geld vom Bezirk auskommen. Immerhin, da geht noch was. Anderswo, wie etwa beim Lichtblick, Solms-/ Ecke Fürbringerstraße fallen die Zuwendungen inzwischen ganz weg.

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Im Kiez getroffen

10. Oktober 2013 (14:03)

Für einen Kofferraum voll Enten

trifft sich mit Bernd Knümann

Einen Tag nachdem wir die Oktober-Ausgabe, in der dieses Porträt erschienen ist, fertiggestellt hatten, ist Bernd Knümann völlig überraschend gestorben. Wir sind tief betroffen und geschockt über seinen plötzlichen Tod, und wir sind sehr traurig darüber, dass aus dem Porträt jetzt gewissermaßen ein Nachruf geworden ist. Leider hatten wir keine (…)

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In eigener Sache

4. Oktober 2013 (22:52)

Eine schmerzvolle Ausgabe

Es gibt eine Zeit während es Produktionszyklus, die wir stets fürchten. Wir nennen sie den Produktionsschatten. Das ist die Zeit, die die neue KuK-Ausgabe bei der Druckerei verbringt. Zwischen der Ablieferung und Auslieferung können wir nicht mehr tun, als zu hoffen, dass alles gut geht und die Realität nichts von dem, was wir geschrieben haben, (…)

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