Unterwegs in Sachen Weltfrieden

Foto:pskStefan Horvath wandert für den Weltfrieden. Foto: psk

Außergewöhnlicher Besuch in der KuK-Redaktion: Der Weltfriedenswanderer Stefan Horvath aus Wien schaute auf einen kurzen Besuch herein, um Kreuzberg zu grüßen. Der 50jährige ist jetzt schon 20 Jahre auf Schusters Rappen unterwegs, um für den Weltfrieden zu werben. 48.000 Kilometer ist er seither gewandert. Das entspricht etwa einmal einer Wanderung entlang des Äquators mit einem kleinen Abstecher nach New York und zurück. Angefangen hatte bei ihm alles mit dem Fall der Mauer und der Erkenntnis, dass er nun hinaus in die Welt müsse, um für dieselbe etwas zu tun. So führte ihn seine Ein-Mann-Friedensmission zum Beispiel bis ins afrikanische Ruanda.

Derzeit ist er in Deutschland unterwegs. Berlin ist dabei stets ein ganz besonderer Anlaufpunkt für ihn. Vor allem Kreuzberg und Schöneberg schätzt er ganz besonders. Diesmal steht allerdings nicht der Weltfrieden im allgemeinen, sondern die Kinderarmut in Deutschland auf seiner Agenda. Gegen sie wendet er sich speziell bei dieser Wanderung. Der ehemalige Bauunternehmer hat mittlerweile zahlreiche Einrichtungen gefunden, die ihn in seinem Wirken unterstützen.

Rezitieren statt Rechnen

Als Regisseur Shaheen Dill-Riaz 1992 sein Heimatland Bangladesh verließ, gab es das noch nicht: Mit 3 Millionen Menschen findet in Dhaka jährlich das nach Mekka größte Pilgertreffen der Welt statt. Die neue islamische Religiosität zeichnet sich aber auch im alltäglichen Leben der Bevölkerung ab, in der wachsenden Anzahl der Koranschulen, der Madrasas. Sorgten diese Schulen früher für eine umfassende Bildung, so beschränkt sich das Unterrichtsangebot heute oft auf ein einziges Fach: Koranrezitation.

Erschienen in der gedruckten KuK vom Juni 2009.

Viel Rauch um nichts?

Das war aber mal ein Schlag ins Kontor. Schlimmer konnte die Initiative für die Wahlfreiheit der Wirte kaum scheitern. Nicht einmal die Hälfte der notwendigen Unterstützungsunterschriften ist da zusammengekommen. Wie konnte das denn passieren? Nicht wenige werfen den Initiatoren der Genussinitiative mangelnde Professionalität vor. Liest man sich die Aussagen nach dem Desaster genauer durch, könnte (…)

Genussinitiative scheitert mit Volksbegehren

Schon vor Ablauf der Frist am 25. Mai um 15 Uhr hatte die Genussinitiative ihr Scheitern beim Volksbegehren zur Wahlfreiheit der Wirte eingestanden. Bereits am Sonntagmorgen lag die Pressemitteilung vor, in der Thoma Michel, Sprecher der Initiative, mitteilte, dass es nicht gereicht habe. Am Dienstag war es dann quasi amtlich. Der Landeswahlleiter gab bekannt, dass (…)

Drei Polizisten in der Fidicinstraße verletzt

Beim Einschreiten gegen eine Schlägerei zwischen einer Gruppe von Jugendlichen und einem 38-jährigen Mann wurden drei Polizisten in der Fidicinstraße in Kreuzberg leicht verletzt. Gegen 16 Uhr 20 waren die Beamten gerade bei der Anzeigenaufnahme wegen einer vorangegangenen Auseinandersetzung, als es erneut von einem der Beteiligten zu einer Attacke gegen den 38-Jährigen kam. Als die (…)

Videothek in der Hasenheide beraubt

Bargeld raubten zwei Unbekannte am Dienstagabend aus einer Videothek in der Hasenheide in Kreuzberg. Einer der Männer hatte gegen 22 Uhr die 23-jährige Angestellte mit einem Messer bedroht, während sein Komplize das Geld aus Kasse nahm. Die Räuber flüchteten unerkannt. Die 23-Jährige blieb unverletzt. Ein Raubkommissariat der Direktion 5 hat die Ermittlungen übernommen.

Sturz vom Balkon – Kind tot

Ein zweijähriger Junge ist am Samstag gegen 12 Uhr 30 vom Balkon einer im zweiten Stockwerk gelegenen Wohnung in der Wiener Straße in Kreuzberg in den Innenhof gestürzt. Ein Notarzt konnte das Kind nicht mehr reanimieren. Die 36-jährige Mutter musste mit einem Schock ins Krankenhaus gebracht werden.

Nach den bisherigen Erkenntnissen waren die Eltern, die Schwester (…)

Auch Nichtraucher für Entscheidungsfreiheit

Die Interessengemeinschaft Kreuzberger Wirte hat sich erstmals in der Öffentlichkeit präsentiert. Mit einem Stand an der Marheineke-Halle machten Kneipenbesitzer aus dem Kiez auf die Probleme der örtlichen Gastronomie aufmerksam. Bei dieser Gelegenheit sammelten sie auch rund 100 Unterschriften für das Volksbegehren der Genussinitiative, die die Entscheidung, ob in Kneipen geraucht werden darf oder nicht, den (…)

Schussverletzung – Mordkommission ermittelt

Schwere Verletzungen erlitt ein 47-Jähriger heute früh gegen 2 Uhr 30 in der Oranienstraße Ecke Manteuffelstraße in Kreuzberg, nachdem ein Unbekannter mehrfach auf ihn geschossen hatte. Der Verletzte wurde in einem Krankenhaus notoperiert. Die Hintergründe der Tat sind bislang unklar. Die 3. Mordkommission des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen.

Wirte stellen ihre Interessengemeinschaft vor

Mit einem Stand zwischen Marheinekehalle und Flohmarkt werden Kreuzberger Wirte am Samstag ihre Interessengemeinschaft präsentieren, die sich in den letzten Monaten formiert hat. Seit Februar werden in regelmäßigen Treffen Probleme besprochen, die den Kiezgastronomen das Leben schwer machen.  Manche Dinge werden unterschiedlich bewertet, andere treffen alle Wirte offensichtlich gleichermaßen. Für einige stellt zum Beispiel das (…)

SPD unter Beschuss

Unbekannte Täter haben am Mittwochmorgen in Kreuzberg mit Kleinpflastersteinen zwei Scheiben der SPD-Parteizentrale in der Wilhelmstraße zerstört. Mitarbeiter einer Wachschutzfirma entdeckten gegen 1 Uhr die Beschädigungen und alarmierten die Polizei. Da eine politische Motivation nicht ausgeschlossen werden kann, hat der Polizeiliche Staatsschutz die Ermittlungen übernommen.

Motorradfahrer schwer verletzt

Schwere Verletzungen erlitt ein Motorradfahrer am Montagabend bei einem Verkehrsunfall in Kreuzberg. Der 31-Jährige war gegen 19 Uhr 15 mit seiner „Yamaha“ auf der Skalitzer Straße in Richtung Schlesisches Tor unterwegs. Nach ersten Erkenntnissen beschleunigte er vor der Kreuzung Skalitzer Straße/Wrangelstraße, da die Ampel von „Grün“ auf „Gelb“ wechselte. Eine 25-jährige VW-Fahrerin, die aus Richtung (…)